Das neue Prinzenpaar stellt sich vor!

Ein Monat ist das neue Prinzenpaar der Faschingsgilde EI-LI-SCHO nun bereits in Amt und Würden. Welche Aufgaben auf sie in ihrer vierjährigen Amtsperioden warten und auf welche Highlights sie sich schon besonders freuen, verraten sie uns im Gespräch!

Foto: EI-LI-SCHO

Prinzessin Kerstin die I. und Prinz Stefan der I. wurden dem „Volk“ zum ersten Mal beim Narrenwecken im November als neues Prinzenpaar vorgestellt. Dabei sind die zwei in Leonding keine Unbekannten:

Die Prinzessin Kerstin Neustifter, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Steffan, ist schon fast 20 Jahre ein engagiertes Mitglied der Faschingsgilde EI-LI-SCHO. Wenn sie nicht gerade in ihrer edlen Robe unterwegs ist oder die Kinder der Kindergarde trainiert, ist die 31-Jährige normalerweise weiß gekleidet und entweder im Kepler Universitätsklinikum oder in ihrer eigenen Praxis in Leonding als Physiotherapeutin tätig.

Passenderweise ist das Prinzenpaar auch privat liiert und seit Sommer 2020 ein Ehepaar. Stefan Neustifter kommt ursprünglich aus dem Weinviertel, hat dann viele Jahre in Tirol gelebt und ist mittlerweile stark mit der Stadtgemeinde Leonding verwurzelt und ebenso ein begeistertes Mitglied der EI-LI-SCHO. Vor einem halben Jahr ist im Hause Neustifter königlicher Nachwuchs eingetroffen, der sie nun ständig auf Trab hält.

Der Anfang bester Freundschaften

Im Gespräch erklärt sie uns, warum sie sich schon als Kind für EI-LI-SCHO interessierte und warum sie noch heute gern beim Verein ist: „Als ich mir mit ungefähr elf Jahren den Faschingsumzug in Rufling ansah, fielen mir sofort die wunderschön glitzernden Kostüme der Mädels auf. Von da an wollte ich unbedingt bei der Faschingsgilde mitmachen. Damals gab es noch keine Kindergarde, weshalb ich gleich bei der Prinzengarde einsteigen durfte. Und ich muss sagen, dort haben sich wahre Freundschaften gebildet. Ein Großteil meines engen Freundeskreises besteht heute noch aus Mitgliedern der EI-LI-SCHO.“

„Mein persönliches Highlight!“

„Für mich ist es immer sehr beeindruckend, wenn die Schalmeien zu spielen beginnen und wir als große Gruppe aufmarschieren. Das hätte ich mir auch gerne für unsere Hochzeit gewünscht, allerdings hieß es, dass der Schalmeienzug leider nicht spielfähig sei. Da war ich echt traurig! Umso schöner war es dann, als sie doch noch auftauchten und uns ein Überraschungsständchen spielten“, freut sie sich heute noch.

Wie wird man eigentlich Prinzessin und Prinz?

„Vor etwa sieben Jahren habe ich mal zu unserem Präsidenten Hannes Seemayr gesagt, dass ich unbedingt einmal Prinzessin werden möchte. Scheinbar hat er sich das gemerkt, denn 2021 wurden wir gefragt, ob wir uns das vorstellen könnten. Ich war sofort dabei, ließ aber meinen Mann das ‚Go‘ geben, damit er auch zu 100 Prozent dahinter steht. Er ist Gott sei Dank auch ein Vereinsmeier und ließ sich nicht lange bitten!“, so Neustifter. Es ist also der Präsident, der über das neue Prinzenpaar entscheidet, wobei der 11er Rat im Vorhinein durchaus Vorschläge abgeben darf. Interessant ist auch, dass das zukünftige königliche Paar außerhalb der Faschingsgilde kein echtes Paar sein muss. In den letzten Jahren hat es sich allerdings immer so ergeben.

Top secret!

Nur der Präsident und das neue Prinzenpaar wissen über die getroffene Entscheidung Bescheid, ansonsten ist die Wahl streng geheim! Für die Mitglieder der EI-LI-SCHO ist das mindestens so aufregend wie für alle anderen Leondingerinnen und Leondinger. Es werden sogar Wetten über das neue Paar abgeschlossen, wie uns die frisch gebackene Prinzessin verrät.

Auf der königlichen Agenda

„Die Amtsperiode des Prinzenpaars dauert insgesamt vier Jahre, in denen wir diverse repräsentative Zwecke erfüllen dürfen. Wir marschieren zum Beispiel bei Umzügen mit oder erscheinen bei Veranstaltungen anderer Gilden. Wir sind eher nur fürs Bild zuständig und können diese Zeit richtig genießen!“, schwärmt Neustifter über ihre neue Aufgabe und Privilegien.

Veranstaltungstipp: Hofball

Endlich findet wieder der legendäre Hofball der EI-LI-SCHO statt – heuer am 27. und 28. Jänner ab 20:11 Uhr in der Kürnberghalle. Die Prinzessin durfte uns zwar noch nicht das Thema der Mitternachtseinlage verraten, für die übrigens schon sehr lange geprobt wird, dafür steht fest, dass der Abend keinesfalls langweilig wird. Ein lustiges Rahmenprogramm, feinste Musik, ein großer Tanzboden und köstliche Verpflegung versprechen beste Unterhaltung. „Meistens sind unsere Gäste beim Heimgehen ganz verwundert, dass der Abend so schnell vergangen ist“, so das Vereinsmitglied.

Auch wir freuen uns schon sehr auf den Hofball und wünschen dem neuen Prinzenpaar eine wundervolle Amtsperiode!

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