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            <title>Leonding Blog</title>
            <link>https://blog.leonding.at/</link>
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            <language>de-at</language>
            
                <copyright>Stadt Leonding</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 00:02:01 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 19 Apr 2026 00:02:01 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 12:57:50 +0200</pubDate>
                        <title>Der Leonding-Blog verabschiedet sich </title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/der-leonding-blog-verabschiedet-sich</link>
                        <description>Danke und schön, dass Sie dabei waren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Leonding-Blog ist zu seinem letzten Beitrag gekommen. Viele Jahre lang haben wir hier besondere Persönlichkeiten aus Leonding vorgestellt, über das Stadtleben berichtet und Projekte vorgestellt.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgelesen, mitgedacht und mitgefühlt haben. Ihre Neugier, Ihr Feedback und Ihr Interesse haben den Blog zu etwas Besonderem gemacht.</p>
<p>Auch wenn diese Seite nun nicht mehr weitergeführt wird, bleibt Leonding natürlich weiterhin lebendig, bunt und voller Geschichten. Wir erzählen sie an anderer Stelle weiter: auf unserer Website&nbsp;<a href="http://www.leonding.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.leonding.at</a> , auf den Social-Media-Kanälen der Stadt (Facebook und Instagram: Leonding- schön, hier zu leben) sowie auf <a href="https://seite44.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Seite44 – Alles über, zu und aus Leonding.</a>. Dort geht es mit spannenden Einblicken und aktuellen Themen weiter. Schauen Sie gerne dort vorbei, wir freuen uns auf Sie!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Dec 2024 23:55:00 +0100</pubDate>
                        <title>50 Jahre Stadt Leonding: Ein Jubiläum voller Highlights</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/50-jahre-stadt-leonding-ein-jubilaeum-voller-highlights</link>
                        <description>Leonding feiert 2025 ein besonderes Jubiläum: 50 Jahre Stadterhebung. Seit einem halben Jahrhundert hat sich Leonding von einer ländlichen Gemeinde zu einer modernen Stadt mit reichem kulturellem und gesellschaftlichem Leben entwickelt. Diese beeindruckende Entwicklung wird im kommenden Jahr gebührend gefeiert – mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und besonderen Highlights, die das Jubiläumsjahr zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Ein vielfältiges Programm – mit Spannung erwartet</h2>
<p>Das Jubiläumsprogramm verspricht, die Vielfalt und den Charakter Leondings in den Mittelpunkt zu stellen. Ob Musik, Kultur, Kulinarik oder Brauchtum – für jeden Geschmack wird etwas dabei sein. Auch wenn wir an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten wollen, dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger schon jetzt auf ein aufregendes Jahr freuen. Details zum gesamten Programm werden Mitte Januar veröffentlicht, also bleiben Sie gespannt!</p>
<p>„Wir haben im letzten halben Jahr einige Ideen ausgearbeitet und mit der Organisation der Veranstaltungen begonnen. Es ist bestimmt für jeden etwas Passendes dabei. Das Jubiläumsjahr kann kommen – wir freuen uns schon sehr darauf!“ sind sich Projektleiterin Marlene Siegl und Sarah Lumplecker einig.</p>
<p>Ausgewählte Höhepunkte stehen bereits fest: Die Stadt wird heuer zum ersten Mal mit einem eigenen Wagen beim Faschingsumzug der Ei-Li-Scho Rufling teilnehmen, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt die 50-Jahre-Partystimmung verbreiten. Auch der traditionelle Faschingsdienstag am Stadtplatz wird unter dem Motto „50 Jahre Stadt – 70er Jahre“ ganz im Zeichen des Jubiläums gefeiert.</p>
<p>Auch kulturell hat das Jubiläumsjahr einiges zu bieten: Ein Highlight für alle Volksmusikfreunde ist der ORF Radio OÖ Frühschoppen, der am 23. Februar wieder Halt in der Kürnberghalle macht. Der 10. Leondinger Klangbogen wird mit großartigen Acts wie der Spider Murphy Gang und Lukas Perman mit Band und der Stadtkapelle Leonding gefeiert.&nbsp;</p>
<h2>Jubiläumsbier und Leondinger Most-Cuvée</h2>
<p>Ein kulinarischer Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird das eigens kreierte Jubiläumsbier sein, das in Zusammenarbeit mit dem Michaeli Bräu entsteht und exklusiv auf dem Stadtfest und Adventmarkt ausgeschenkt wird. Ebenso wird es, wie schon zum 40. Jubiläum, einen Jubiläumsmost geben. Die Mosterzeugerinnen und Mosterzeuger der Region – darunter die Familien Hofbauer, Humer z’Reith, Lohwiesen und Ferdinand Weinberger – haben gemeinsam einen Leondinger Cuvée hergestellt, der die heimische Tradition würdigt.</p>
<h2>Das große Stadtfest als Höhepunkt</h2>
<p>Der Höhepunkt des Jubiläumsjahrs wird das Stadtfest am letzten Ferienwochenende sein, das nicht nur das 50-jährige Stadtjubiläum, sondern auch das 10. Stadtfest selbst feiert. Im Rahmen des offiziellen Festakts wird Leonding einmal mehr zeigen, wie sehr Gemeinschaft, Tradition und Zukunftsvisionen hier gelebt werden.</p>
<p>Das Jubiläumsjahr 2025 lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam zu feiern, Erinnerungen auszutauschen und in die Zukunft zu blicken. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit der einen oder anderen noch folgenden Überraschung!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 08:43:27 +0100</pubDate>
                        <title>Der Wochenmarkt in Leonding: Regionalität, Vielfalt und Gemeinschaft</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/der-wochenmarkt-in-leonding-regionalitaet-vielfalt-und-gemeinschaft</link>
                        <description>Seit über 35 Jahren ist der Wochenmarkt in Leonding ein lebendiger Treffpunkt in der Stadtgemeinde. Jeden Samstag von 7 bis 12 Uhr verwandelt sich der Stadtplatz in einen Ort des regen Austauschs, wo frische, regionale Produkte in einer familiären Atmosphäre angeboten werden. Von Mitte November bis Anfang März findet der Markt wettergeschützt im Atrium statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Herzstück des Marktes sind die rund 13 Standbetreiber:innen, die wöchentlich ihre hochwertigen Waren anbieten. Das Sortiment reicht von frischem Obst und Gemüse über Fleisch- und Fischspezialitäten bis hin zu Käse, Brot, Blumen und Säften. Zusätzlich bereichern Anbieter:innen von Wildspezialitäten oder Grillhendl das Marktgeschehen in regelmäßigen Abständen. Einmal im Monat gesellen sich Putenfleischproduzent:innen und Winzer:innen hinzu.</p>
<p>Die Marktsprecherin Katharina Schatz, die seit Jahren auch für die Organisation des Marktes verantwortlich zeichnet, betont die Bedeutung der regionalen Ausrichtung: „Unser Hauptfokus liegt ganz klar auf regionalen Produkten. Die Kundinnen und Kunden wissen es zu schätzen, dass sie hier direkt bei den Produzent:innen einkaufen können, die ihre Ware mit viel Liebe und oft in kleinen Familienbetrieben herstellen. Besonders freuen wir uns immer wieder, wenn unsere Standbetreiber mit saisonalen Highlights überraschen – ob frisches Wintergemüse, neue Käsesorten oder Wildgänse in der Vorweihnachtszeit. Dieses Angebot macht den Markt so besonders.“</p>
<h2>Gemeinschaft und Nachhaltigkeit: Ein Markt mit Herz</h2>
<p>Mit etwa 500 Besucher:innen pro Samstag ist der Wochenmarkt ein beliebter Magnet für ein breites Publikum, von jungen Familien bis hin zu langjährigen Stammkund:innen. Neben der Produktqualität schätzen die Kund:innen vor allem die persönliche Atmosphäre und den direkten Kontakt zu den Produzent:innen.</p>
<p>Die Standbetreiber:innen selbst bilden eine enge Gemeinschaft. Viele von ihnen sind bereits seit den Anfängen dabei und haben ihre Stände mittlerweile an die nächste Generation übergeben. Katharina Schatz erzählt: „Unsere Gemeinschaft ist etwas ganz Besonderes. Hier hilft jeder jedem, und das macht den Markt so stark. Egal, ob ein technisches Problem wie ein Kurzschluss am frühen Morgen auftritt oder es Platzprobleme im Atrium gibt – alle ziehen an einem Strang. Und wir finden immer eine Lösung. Diese Zusammenarbeit und der gegenseitige Respekt sind der Grund, warum der Markt seit über drei Jahrzehnten so erfolgreich ist.“</p>
<p>Nachhaltigkeit spielt auf dem Leondinger Wochenmarkt eine zentrale Rolle. Die Standbetreiber setzen auf umweltfreundliche Verpackungen und ermutigen die Kunden, ihre Einkäufe mit eigenen Körben oder Gefäßen nach Hause zu tragen. „Wir sehen, wie viele Kunden inzwischen mit ihren eigenen Behältnissen kommen, und das zeigt uns, dass unsere Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit Wirkung zeigen. Es ist ein wichtiger Beitrag für die Umwelt, und wir freuen uns, dass unsere Kundschaft so engagiert mitmacht“, ergänzt Katharina Schatz.</p>
<h2>Ein Blick in die Zukunft: Tradition und frische Ideen</h2>
<p>Für die Zukunft möchte der Markt seine Tradition fortsetzen und gleichzeitig neue Anbieter integrieren. Interessierte Händler:innen können sich bei Katharina Schatz melden, um gemeinsam zu prüfen, ob ihr Angebot das bestehende Sortiment ergänzt. „Wir freuen uns über frische Ideen und spannende neue Produkte, möchten aber auch unsere bewährte Stammmannschaft noch lange halten. Der Wochenmarkt ist eine Herzensangelegenheit, und wir hoffen, dass auch die nächste Generation die Liebe zu diesem besonderen Ort weiterträgt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Genuss</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 13:00:12 +0100</pubDate>
                        <title>3.656 Leuchten für Ihre Sicherheit</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/3656-leuchten-fuer-ihre-sicherheit</link>
                        <description>Die Stadtgemeinde Leonding ist für die gesamte öffentliche Beleuchtung im Stadtgebiet verantwortlich, einschließlich der Landes- und Gemeindestraßen. Eine umfassende Infrastruktur aus 3.656 Leuchten sorgt nicht nur dafür, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger sicher auf den Straßen und Wegen bewegen, sondern auch in der Dämmerung und in der Nacht sicher fühlen können. Denn Straßenbeleuchtung ist ein wesentlicher Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Sie erhöht die Verkehrssicherheit, sorgt für bessere Orientierung und reduziert Unfälle sowie Kriminalität. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Beinahe flächendeckende Umstellung auf LED</h2>
<p>„Leonding hat in den letzten Jahren große Fortschritte bei der Modernisierung der Beleuchtung gemacht. Bereits 2.923 von insgesamt 3.656 Leuchten- das sind 80% - wurden auf energieeffiziente LED-Technologie umgerüstet – nur noch 733 verwenden herkömmliche Leuchtmittel. Diese Umstellung ist ein bedeutender Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Effizienz.“ &nbsp;so Oliver Steindl, Teamleiter Stadtservice der Stadtgemeinde Leonding.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Umrüstung auf LED-Leuchtmittel bringt zahlreiche Vorteile:</strong></p><ul><li><strong>Energieeffizienz</strong>: LEDs verbrauchen bis zu 70 % weniger Strom, bieten eine hohe Lichtausbeute und reduzieren den Energiebedarf.</li><li><strong>Sicherheit:</strong> LEDs leuchten sofort mit voller Helligkeit, bieten klare Sicht und erhöhen so die Verkehrssicherheit.</li><li><strong>Längere Lebensdauer:</strong> Mit einer Betriebszeit von 50.000–100.000 Stunden sind sie deutlich langlebiger als herkömmliche Lampen, wodurch Wartungskosten sinken.</li><li><strong>Umweltfreundlichkeit:</strong> LEDs sparen Energie, senken CO₂-Emissionen, enthalten keine schädlichen Stoffe wie Quecksilber und sind besser recycelbar. Alleine durch die Umrüstung auf LED können <strong>aktuell im Gemeindegebiet jährlich 91,3 Tonnen CO₂ eingespart</strong> werden. (Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie)</li><li><strong>Lichtqualität</strong>: Sie bieten eine hohe Farbwiedergabe, flackern nicht, erzeugen angenehmes Licht und minimieren Streulicht.</li><li><strong>Kostenersparnis:</strong> Niedrigere Betriebskosten und eine schnelle Amortisation der Investition durch Energie- und Wartungseinsparungen.</li><li><strong>Robustheit:</strong> Sie sind stoßfest, wetterbeständig und funktionieren zuverlässig bei extremen Bedingungen.</li></ul><p>Zusätzlich hat Leonding ein elektronisches System, mit dem der Zustand aller Leuchten überwacht und Störungen sowie Wartungsintervalle effizient erfasst wird. Die regelmäßige Wartung, notwendige Reparaturen und Neubauten übernimmt im Auftrag der Stadtgemeinde Leonding das eww (E-Werk) Wels, während ein Bereitschaftsdienst des Stadtservice größere Schäden in der Nacht selbst behebt.</p>
<h2>Nachhaltige Weihnachtsbeleuchtung in Leonding</h2>
<p>Auch zur Weihnachtszeit setzt Leonding auf Energieeffizienz. Die Weihnachtsbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet besteht zu 100% aus LED-Lichtern. „Wir schaffen damit nicht nur eine stimmungsvolle Atmosphäre, sondern senken auch kontinuierlich den Energieverbrauch.“ bestätigt Oliver Steindl.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bauen &amp; Wohnen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-326</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 23:55:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kleingartenidylle im Stadtpark: Die Kleingartenanlage der Stadt Leonding </title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/kleingartenidylle-im-stadtpark-die-kleingartenanlage-der-stadt-leonding</link>
                        <description>In den letzten Jahren hat das Interesse an Kleingärten stark zugenommen, insbesondere bei Familien und jüngeren Menschen. Die Pandemie hat diesen Trend verstärkt, da viele einen Rückzugsort in der Natur suchen. Ein eigener Garten bietet nicht nur Erholung, sondern auch die Chance, selbst Obst und Gemüse anzubauen – ein Aspekt, der immer mehr Menschen begeistert. Wir sprechen heute mit August Radinger, Obmann des Kleingartenvereins Leonding.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Herr Radinger, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview nehmen. Als Obmann des Kleingartenvereins der Stadtgemeinde Leonding haben Sie sicherlich viel Erfahrung im Umgang mit den Gärten und den Mitgliedern. Können Sie uns kurz erklären, was den Kleingartenverein in Leonding auszeichnet?</i></p>
<p><strong>August Radinger</strong>: Vielen Dank für die Einladung zu diesem Gespräch. Unser Kleingartenverein ist ein sehr lebendiger und wichtiger Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens in Leonding. Was uns besonders auszeichnet, ist der Zusammenhalt unter den Mitgliedern. Es geht hier nicht nur um das Gärtnern, sondern auch um den Austausch, das gemeinsame Arbeiten und vor allem darum, Natur mitten in der Stadt zu erleben. Besonders stolz bin ich auf die Vielfalt an Pflanzen, die unsere Gärten beheimaten, sowie auf das Engagement unserer Mitglieder, die den Verein durch ihr ehrenamtliches Mitwirken unterstützen.</p>
<p><i>Wie hat sich der Kleingartenverein in den letzten Jahren entwickelt?</i></p>
<p>Unser Kleingartenverein wurde am 18. Februar 1987 unter der Leitung von Bürgermeister Leopold Kronsteiner gegründet. Nach zwei Jahren intensiver Bautätigkeit konnten wir am 15. Juli 1989 die Anlage feierlich eröffnen. Seitdem besteht der Verein aus 75 Gartenparzellen, die jeweils etwa 250 m² umfassen und mit kleinen Hütten ausgestattet sind. Alle Parzellen sind seit 2014 dank Unterstützung der Stadtgemeinde an Wasser und Kanalisation angeschlossen, was die Pflege und Nutzung der Gärten deutlich erleichtert.</p>
<p><i>Wo genau ist die Kleingartenanlage in Leonding gelegen, und was macht diesen Standort so besonders?</i></p>
<p><strong>August Radinger</strong>: Unsere Anlage befindet sich in einer wunderschönen Grünfläche eingebettet zwischen der Fitness- und Motorikstrecke und einer weiteren Kleingartenanlage. Unser Standort bietet den perfekten Mix aus städtischem Komfort und naturnaher Erholung. Wie ich immer betone: "Es ist ein Paradies hier – und gemäß dem Leondinger Slogan ist es wirklich schön, hier zu leben."</p>
<p><i>Wie ist das Leben in einer Kleingartensiedlung organisiert und wie ist Ihr Verhältnis zur Stadtgemeinde?</i></p>
<p><strong>August Radinger</strong>: Vieles in der Siedlung ist durch Statuten geregelt, die von der Stadtgemeinde vorgegeben werden. Es gibt zum Beispiel klare Vorgaben zur Bepflanzung oder auch was Hütten betrifft. Für größere Veränderungen im Garten, wie etwa bauliche Maßnahmen, muss man eine Genehmigung beim Vorstand einholen. Das sorgt dafür, dass die Anlage in einem harmonischen und ordentlichen Zustand bleibt.</p>
<p>Das Verhältnis zur Stadtgemeinde ist wirklich ausgezeichnet. Die Stadtgemeinde ist der Grundeigentümerin, wir als Verein sind Pächterinnen und Pächter und unsere Gartenbetreiberinnen und Gartenbetreiber sind Untermieter.</p>
<p><i>Was sind Ihre Aufgaben als Obmann?</i></p>
<p><strong>August Radinger</strong>: Als Obmann vertrete ich juristisch den Verein nach außen und bin dafür verantwortlich, dass die Statuten eingehalten werden. Intern kümmere ich mich zusammen mit meinem Team um das Wohl unserer Mitglieder. Mir ist es wichtig, dass „es allen unseren Mitgliedern gut geht“. Das bedeutet, ich vermittle bei den seltenen Konflikten und organisiere gemeinschaftliche Aktivitäten. Ein Highlight ist immer unser alljährliches Sommerfest oder der Besuch des Nikolos für die kleinen Gartenfreunde. Unsere Fachberaterin, Marion Stingl, steht den Mitgliedern bei Fragen rund um den Garten, wie Grünpflanzen oder Baumschnitt, mit ihrem Fachwissen zur Seite.</p>
<p>Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich im Moment konfrontiert?</p>
<p><strong>August Radinger</strong>: Eine Herausforderung ist sicherlich das begrenzte Platzangebot. Unsere Anlage könnte gut und gerne etwas größer sein. Es gibt eine lange Warteliste, und die durchschnittliche Wartezeit auf einen Garten beträgt derzeit etwa acht Jahre. Es kommen nur sehr wenige Parzellen zur Vergabe, weil die aktuellen Pächterinnen und Pächter das Recht haben, ihre Parzelle direkt an Kinder oder Enkelkinder weiterzugeben</p>
<p>Darüber hinaus wollen wir unseren Verein auch verjüngen. Das bedeutet, dass wir jungen Bewerberinnen und Bewerbern, damit meine ich konkret jungen Familien aus Leonding, den Vorzug bei der Vergabe geben.</p>
<p><i>Zum Abschluss, was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kleingartenvereins?</i></p>
<p><strong>August Radinger</strong>: Mein Wunsch ist, dass wir die Anlage weiterhin in einem so guten Zustand halten. Ich hoffe, dass der Kleingartenverein in Leonding auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem Menschen Natur erleben, sich erholen und gemeinsam aktiv sein können.</p>
<p><strong>Interviewer</strong>: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Radinger. Wir wünschen Ihnen und dem Kleingartenverein weiterhin alles Gute!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-327</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 15:58:50 +0100</pubDate>
                        <title>Marie Wagner und der historische Blaudruck: Eine kreative Symbiose aus Leonding</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/marie-wagner-und-der-historische-blaudruck-eine-kreative-symbiose-aus-leonding</link>
                        <description>Marie-Dominique Wagner, eine leidenschaftliche Designerin und Meisterin der Damenkleidermacherei aus Leonding, hat mit ihrem Projekt „Indigo – neues Leben für historischen Blaudruck“ beeindruckend bewiesen, wie traditionelle Handwerkskunst in die moderne Modewelt übertragen werden kann. Für ihre kreative Leistung wurde sie gestern mit dem 2. Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit und Ökologisierung“ bei den Oberösterreichischen Handwerkspreisen ausgezeichnet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Inspiration aus der Handdruckwerkstätte Wagner&nbsp;</h2>
<p>Marie Wagners Werk entspringt der tiefen Verbundenheit mit ihrer Heimat und der dort verwurzelten Handwerkstradition. Die Idee zur „Indigo“-Kollektion entstand, als sie in der traditionsreichen Handdruckwerkstätte Wagner in Bad Leonfelden auf einen historischen Druckstempel aus den 1850er Jahren stieß. Dieser Stempel, der die typische Musterung des Mühlviertler Blaudrucks trägt, faszinierte sie und diente als Grundlage für ihre Kollektion, die auf nachhaltige und zeitgemäße Weise die alte Technik aufgreift und neu interpretiert.&nbsp;</p>
<h2>„Indigo“: Zeitlose Mode aus Mühlviertler Blaudruck und hochwertigem Leinen</h2>
<p>In ihrer „Indigo“-Kollektion vereint die Leondingerin das traditionelle Handwerk des Blaudrucks mit einem modernen Designanspruch. Die Kollektion umfasst elegante und minimalistische Kleidungsstücke – darunter einen Wickelrock, ein Kleid und eine Oversize-Tunika –, die durch das etwa 150 Jahre alte Muster veredelt werden. Diese Kleidungsstücke, handgefertigt aus langlebigem Mühlviertler Leinen, setzen ein Zeichen für die Qualität und Nachhaltigkeit lokaler Materialien. Der historische Druckstempel verleiht jedem einzelnen Stück eine besondere Authentizität und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise. Für Wagner ist jedes Kleidungsstück ein Unikat und ein Beispiel dafür, wie Mode zu einem bewussten Ausdruck für Werte und regionale Identität werden kann.</p>
<h2>Leonding als Zentrum des kreativen Handwerks</h2>
<p>Marie Wagners Heimatstadt Leonding ist eine zentrale Inspiration für ihr Schaffen. Vor allem die regionale Handwerkskultur und der hohe Qualitätsanspruch prägen ihr Projekt. Marie Wagner zeigt, wie sich altes Wissen in modernen Kontexten neu entfalten kann. Ihr Ansatz, historische Techniken durch innovatives Design zu bewahren, unterstreicht ihre Verbundenheit mit der regionalen Identität und ihr Engagement für bewussten, nachhaltigen Konsum.</p>
<h2>Die Oberösterreichischen Handwerkspreise: Eine Plattform für Tradition und Innovation</h2>
<p>Die Oberösterreichischen Handwerkspreise würdigen jährlich herausragende Projekte, die durch ihre Innovation, Qualität und kreative Umsetzung das regionale Handwerk fördern und in die Zukunft tragen. In vier Kategorien (Innovation &amp; Digitalisierung, Kooperation &amp; Teamwork, Nachhaltigkeit &amp; Ökologisierung und Tradition &amp; Moderne) richten sich die Oberösterreichischen Handwerkspreise an Handwerksbetriebe, die Tradition und Nachhaltigkeit in Einklang bringen und so eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft schlagen. Die Preisträger tragen dazu bei, wertvolles Wissen und traditionelle Techniken zu bewahren und gleichzeitig neue, zukunftsweisende Akzente zu setzen.&nbsp;</p>
<p>Die Anerkennung von Marie Wagners Projekt zeigt, dass diese Preise nicht nur Innovation würdigen, sondern auch die wichtige Rolle, die Handwerksbetriebe bei der Bewahrung wertvoller Techniken und bei der Vermittlung regionaler Identität spielen. So wurde durch Marie Wagners Engagement der historische Blaudruck nicht nur erhalten, sondern in die moderne Mode überführt – ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Tradition in die Zukunft führen kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 10:26:26 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtung für 76 Kinder in Untergaumberg eröffnet</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/neue-kinderbildungs-und-betreuungseinrichtung-fuer-76-kinder-in-untergaumberg-eroeffnet</link>
                        <description>Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde kürzlich die neue Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtung in der Rottmayrstraße 31 im Stadtteil Untergaumberg feierlich eröffnet. Bereits seit einem Monat sind die Räumlichkeiten in Betrieb, in denen 76 Kinder im Alter von 14 Monaten bis 6 Jahren betreut werden können. Jetzt wurde auch der symbolische Schlüssel an die Leiterin übergeben und Kinder sowie Eltern herzlich willkommen geheißen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Innovatives pädagogisches Konzept fördert Austausch zwischen Jung und Alt</h2>
<p>Neben der modernen Ausstattung im Innenbereich bietet auch der großzügige Spielplatz beste Voraussetzungen für eine gelungene pädagogische Arbeit. Die Einrichtung umfasst drei Krabbelstuben-Gruppen und zwei Kindergarten-Gruppen, und befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Aktivtreff. Dies ermöglicht gezielte Angebote, die den Austausch zwischen jüngeren und älteren Leondinger fördern, etwa durch gemeinsame Veranstaltungen oder musikalische Aktivitäten.</p>
<p>Bereits bei der Planung der Räumlichkeiten und des pädagogischen Konzepts wurde großer Wert daraufgelegt, dass die gesamte Einrichtung als „Haus der Kinder“ von allen genutzt werden kann. Dies wird durch ein gemeinsames Team für Kindergarten und Krabbelstube sowie spezielle Räume wie Forscher:innen- und Entdeckerräume unterstützt. Ziel des pädagogischen Konzepts ist es, die individuelle Entwicklung der Kinder zu fördern, soziale Interaktionen zu stärken und generationsübergreifendes Lernen zu ermöglichen.</p>
<h2>Leitung durch erfahrene Pädagogin</h2>
<p>Die Leitung der Einrichtung übernimmt Sylvia Mühlbauer, die seit 2007 als Pädagogin in Leonding tätig ist und kürzlich ein Studium in Elementarpädagogik abgeschlossen hat. Sie bringt umfassendes Know-how und ein „Gespür“ für die Bedürfnisse der Kinder mit, um die Einrichtung erfolgreich zu leiten.</p>
<p>Für das Projekt investierte die Stadt Leonding über 2 Millionen Euro. Zusätzlich wurde es durch Förderungen des Landes Oberösterreich und des Bundes unterstützt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf mehr als 4,6 Millionen Euro, und die Bauleitung wurde von der SAVONAROLA Baumanagement GmbH durchgeführt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kinder, Jugend &amp; Bildung</category>
                            
                                <category>Bauen &amp; Wohnen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-324</guid>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 09:18:23 +0200</pubDate>
                        <title>Rescue-Dogs Austria – Lebensretter auf vier Pfoten aus Leonding</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/rescue-dogs-austria-lebensretter-auf-vier-pfoten-aus-leonding</link>
                        <description>Die Rescue-Dogs Austria ist eine Rettungshundestaffel mit Sitz in Leonding. Diese Organisation hat sich darauf spezialisiert, mit speziell ausgebildeten Hunden abgängige Personen zu finden. Die Hunde und ihre Hundeführer:innen arbeiten ehrenamtlich und investieren viel Zeit in Ausbildung und Training, um im Ernstfall vermisste Personen möglichst rasch finden und so Leben retten zu können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Intensive Ausbildung und Zusammenarbeit im Team</h2>
<p>Die Hunde durchlaufen eine umfassende Ausbildung, die oft bereits im Welpenalter beginnt. Dabei lernen sie, der Geruchsspur eines bestimmten Menschen zu folgen und so in den unterschiedlichsten Situationen, wie beispielsweise in Städten, Wäldern, und im freien Gelände zielgerichtet suchen zu können.<br>Die Suchhundestaffel der Rescue-Dogs Austria ist eine auf „Mantrailing“ spezialisierte Hundestaffel. Im Gegensatz zu den Suchdisziplinen Flächensuche, bei der große Gebiete abgesucht werden, und Trümmer- und Lawinensuche, die bei Gebäudeeinstürzen oder Naturkatastrophen zum Einsatz kommt, wird beim Mantrailing dem Hund der Geruchsträger einer bestimmten Person „angeboten“ und dieser verfolgt ausschließlich dieser Spur bis zur vermissten Person. Die Ausbildung ist intensiv und dauert mindestens 2 Jahre, da die Hunde nicht nur lernen müssen ihren exzellenten Geruchssinn zielgerichtet einzusetzen, sondern diese Fähigkeit auch unter wechselnden Umgebungs- und Wetterbedingungen ruhig und effizient zu nutzen.</p>
<p>Die enge Bindung zwischen Hund und Hundeführer:in, die durch ständiges Training und intensive Zusammenarbeit entsteht, ist es, die Rescue-Dogs auszeichnet. Diese Bindung ist essenziell, da beide Partner als perfekt eingespieltes Team funktionieren müssen, um erfolgreich vermisste Personen zu finden. Der/die Hundeführer:in investieren viel Zeit und trainieren mindestens einmal pro Woche in verschiedenen Umgebungen und unter wechselnden Bedingungen, um für den Einsatzfall bestens vorbereitet zu sein. Dabei tragen sie alle Kosten für Aus-, Weiterbildung selbst. So sind die Rettungshunde in der Lage, Menschen auch in schwierigem Gelände und bei widrigen Wetterbedingungen zu finden – und sind somit eine äußerst effiziente Unterstützung der Einsatzkräfte wie Feuerwehr oder Polizei.</p>
<h2>„Unsere Hunde sind Lebensretter und Partner“ – Die Mission von Rescue-Dogs Austria</h2>
<p>Die Leondingerin Romana Rausch, Einsatz- und Ausbildungsleiterin der Rescue-Dogs in Oberösterreich, beschreibt die Arbeit mit den Rettungshunden so: „Unsere Hunde sind weit mehr als nur Tiere – sie sind Partner und Lebensretter auf vier Pfoten. Wir investieren viel in ihre Ausbildung und versuchen den Spaß für die Hunde in unsere Trainings einzubauen. Das führt im Einsatz zu einer zusätzlichen Motivation unserer Hunde im Einsatz und macht sehr oft den Unterschied zwischen Leben und Tod für die gesuchte Person aus.“&nbsp;</p>
<h2>Neue Regelungen im OÖ Hundehaltegesetz 2024</h2>
<p>Neben der spezialisierten Arbeit von Rettungshundestaffeln wie Rescue-Dogs Austria, die auf eine intensive und gezielte Ausbildung ihrer Hunde setzen, gibt es allgemeine Regelungen und Anforderungen, die für alle Hundehalter in Oberösterreich gelten. Mit dem neuen Hundehaltegesetz 2024 (gültig ab 1.12.2024) werden diese Vorschriften umfassend angepasst, um die Sicherheit zu erhöhen und das verantwortungsvolle Halten von Hunden zu fördern. Die wesentlichen Punkte des neuen Hundehaltegesetzes in Oberösterreich umfassen:</p><ul><li><strong>Allgemeiner Sachkundekurs</strong>: Vor der Anschaffung und Anmeldung eines Hundes müssen Halter einen 6-stündigen Kurs absolvieren.</li><li><strong>Unterscheidung zwischen kleinen und großen Hunden</strong>: Neu ist die Unterscheidung zwischen kleinen und großen Hunden. Für große Hunde (ab 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg Gewicht) ist neben dem Sachkundekurs auch eine Alltagstauglichkeitsprüfung erforderlich, die das Verhalten des Hundes in Alltagssituationen testet.</li><li><strong>Spezielle Anforderungen für bestimmte Rassen</strong>: Sechs Hunderassen (Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Dogo Argentino, Pit-Bull, Tosa Inu) unterliegen besonderen Ausbildungspflichten. Ab dem 13. Lebensmonat gilt für sie eine allgemeine Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit. Diese Pflicht kann auf Basis einer positiven Verhaltensevaluierung und Zusatzausbildung teilweise aufgehoben werden.</li><li><strong>Ausweitung der Kriterien für „auffällige“ Hunde</strong>: Die Kriterien für die Einstufung eines Hundes als „auffällig“ wurden erweitert, und Halter solcher Hunde müssen intensive Ausbildungsmaßnahmen absolvieren. Außerdem wird ein verbesserter Datenaustausch zwischen Gemeinden ermöglicht, um die Einstufung auch bei Wechsel des Halters aufrechtzuerhalten.</li><li><strong>Behördliche Maßnahmen bei Vorfällen</strong>: Bei Belästigungen oder Bissvorfällen können nun Maßnahmen wie Anordnungen bezüglich einzelner Hunde, Beschränkungen der Hundehaltung an bestimmten Orten oder ein vollständiges Verbot der Hundehaltung für bestimmte Personen angeordnet werden, einschließlich der Möglichkeit zur Beschlagnahmung des Hundes.</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit &amp; Soziales</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 23:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Von der Planung bis zur Auszählung: Ein Blick hinter die Kulissen der Wahlorganisation</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/von-der-planung-bis-zur-auszaehlung-ein-blick-hinter-die-kulissen-der-wahlorganisation</link>
                        <description>In diesem Interview spricht Gabriele Kaiblinger, eine der verantwortlichen Mitarbeiterinnen für die Abhaltung der Wahlen in der Stadtgemeinde Leonding, über die umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen und die logistischen Herausforderungen, die mit der Organisation einer Wahl verbunden sind. Sie gewährt einen spannenden Einblick in all die Schritte und Details, die hinter den Kulissen ablaufen, um einen reibungslosen Ablauf am Wahltag zu gewährleisten – Dinge, die den Wählerinnen und Wählern meist verborgen bleiben. Von der Wahlkartenorganisation bis zur Schulung der Wahlhelfer erklärt sie, was notwendig ist, damit die Bürgerinnen und Bürger am Wahltag ihre Stimme abgeben können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leonding Blog:</strong> Wie lange dauert die Organisation einer Wahl und welche Schritte sind notwendig?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Die Organisation einer Wahl ist ein langwieriger Prozess, der im Grunde schon vor dem Stichtag beginnt. Spätestens am Stichtag der jeweiligen Wahl starten wir mit den konkreten Vorbereitungen. Es gibt zahlreiche Schritte, die durchlaufen werden müssen. Wir beginnen mit der Organisation der Wahllokale und der Frage an unsere Kolleginnen und Kollegen, ob sie uns in den Wahllokalen und am Wahltag unterstützen können. Danach müssen wir uns um den Wahlkalender kümmern, um Fristen einzuhalten. Weiter geht es mit der Beschaffung von Büromaterialien für die Wahllokale, was in Zusammenarbeit mit der Abteilung Finanzen/Beschaffung geschieht.</p>
<p>Auch die Bestellung von Stimmzetteln, Wahlkarten und anderen Drucksorten gehört zu unseren Aufgaben. Darüber hinaus organisieren wir Sitzungen der Gemeindewahlbehörde und kümmern uns um die Verpflegung für den Wahltag. Ein weiterer großer Teil der Arbeit besteht in der Erstellung von Serienbriefen für die Einladungen der Wahlleiter, Beisitzer und Hilfskräfte. Kurz vor der Wahl werden Wahlkoffer für jede Wahleinheit gepackt, die alles Notwendige für den Wahltag enthalten. Am Wahltag selbst sorgt das Stadtservice-Team dafür, dass die Wahlzellen aufgestellt und die Tische und Stühle für die Wahlbehörden bereitstehen. Das sind natürlich nur die groben Abläufe – es gibt noch eine Vielzahl an kleineren Aufgaben, die erledigt werden müssen.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Wie werden die Wahlhelfer nominiert, und werden diese speziell geschult?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Die Wahlhelfer werden teils durch gesetzliche Vorgaben von den politischen Parteien nominiert. Zusätzlich melden sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Rathaus freiwillig. Für die Wahlleiter und deren Stellvertreter organisieren wir spezielle Schulungen, die im Rathaus stattfinden. Die Schulungsunterlagen erstellen wir dabei selbst, in enger Zusammenarbeit mit unserem Team für Rechtsangelegenheiten.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Können Sie einige interessante Zahlen und Fakten zur Wahl in Leonding nennen?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Bei uns gibt es etwa 22.000 wahlberechtigte Personen. Die Wahl ist in 37 Wahlsprengel unterteilt, und an der Durchführung der Wahl sind ungefähr 330 Personen beteiligt, sowohl in den Wahllokalen als auch im Rathaus. Es werden außerdem rund 4.000 Wahlkarten ausgestellt, wobei diese Zahl je nach Wahl und Wahlbeteiligung variieren kann. Was die Dauer der Auszählung betrifft, so sind wir hier in Leonding grundsätzlich doch eher schnell. Allerdings hängt die Dauer auch von Umständen ab ob zum Beispiel Vorzugsstimmen mit einbezogen werden müssen. Bei Landtags-, Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen handelt es sich um drei Wahlen in einer, was die Auszählung bis in die Nacht hinein verzögern kann.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Was passiert nach der Wahl mit dem Gemeindeergebnis?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Das Ergebnis der Gemeinde wird von der Gemeindewahlbehörde an die Bezirkswahlbehörde gemeldet. Der gesamte physische Wahlakt der Gemeinde wird anschließend von zwei unserer Mitarbeiterinnen zur Bezirkswahlbehörde gebracht, wo er kontrolliert wird. Von dort aus wird das Ergebnis an die Landeswahlbehörde weitergeleitet, und wenn es sich um eine Bundeswahl handelt, schließlich an die Bundeswahlbehörde.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Sind Briefwähler eine besondere Herausforderung bei der Organisation?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Die Briefwähler selbst stellen keine Herausforderung dar, aber die Organisation der Aussendung der beantragten Wahlkarten kann es schon sein. Die Briefwahl wird immer beliebter, was zu einem klaren Anstieg der beantragten Wahlkarten führt. Eine Gesetzesänderung im Jahr 2023 besagt, dass alle rechtzeitig eingegangenen Briefwahlkarten direkt in den Wahlsprengeln ausgezählt werden müssen, was den Aufwand erhöht. Zwei Tage vor der Wahl müssen die Briefwahlkarten auf die 37 Wahlsprengel aufgeteilt werden. Bei der letzten Wahl waren das etwa 3.000 Briefwahlkarten.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Welche Maßnahmen gibt es bei Wahlen in Leonding, um Fehler oder Wahlbetrug zu verhindern?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sorgen gut dafür, dass Wahlbetrug vermieden wird. Allerdings gibt es immer die Möglichkeit von menschlichen Fehlern, wie in jedem Bereich. Daher ist es umso wichtiger, dass die Wahlleiter und Stellvertreter aus unserem Haus gut geschult werden. Zudem führen wir wöchentliche Abstimmungsmeetings durch, um sicherzustellen, dass keine Fristen verpasst werden.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Warum wird 2024 noch analog gewählt und nicht digital? Könnte ein digitales Wahlverfahren die Wahlbeteiligung erhöhen?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Meiner Meinung nach ist weder die Gesetzeslage noch die Akzeptanz von E-Government in Österreich derzeit so weit, dass ein elektronisches Wahlverfahren eingeführt werden könnte. Wie es aus sicherheitstechnischer Sicht für ein elektronisches Voting aussieht, kann ich nicht sagen, aber ich denke, wir sind davon noch weit entfernt. Umfragen zur Bereitschaft der Bevölkerung, digital zu wählen, sind schon einige Jahre alt und zeigten damals wenig Begeisterung.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Gibt es sonst noch etwas Interessantes zur Wahlorganisation, das Sie uns mitteilen möchten?</p>
<p><strong>Gabriele Kaiblinger:</strong> Die Woche vor der Wahl ist immer besonders spannend und sorgt auch manchmal für Schmunzeln. Dann räumen wir im Bürgerservice die 37 Wahlkoffer ein, die alle Drucksorten und Schreibmaterialien für den Wahltag enthalten. Es sieht dann immer so aus, als würden wir die Koffer packen, um in den Urlaub zu fahren. Oft fragen Bürgerinnen und Bürger verwundert nach, was da passiert.</p>
<p><strong>Leonding Blog:</strong> Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team einen reibungslosen Ablauf der bevorstehenden Nationalratswahl.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Leonding backstage</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-322</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 15:39:42 +0200</pubDate>
                        <title>Die Digi-AHS in Leonding: Eine Schule für die digitale Zukunft</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/die-digi-ahs-in-leonding-eine-schule-fuer-die-digitale-zukunft</link>
                        <description>Im September 2024 startet die Digi-AHS in Leonding als privates Realgymnasium mit Öffentlichkeitsrecht unter der Leitung von Direktor Prof. Mag. Andreas Riedl. Die neue Leondinger Schule setzt als eine der ersten Schulen in Österreich auf digitale Bildung und eröffnet damit ihren Schülerinnen und Schülern neue und einzigartige Bildungschancen. Bereits 49 Schülerinnen und Schüler starten heuer im Gebäude der Mittelschule Doppl, bevor die Schule in den kommenden Jahren zu ihrem endgültigen Standort im Stadtteil Hart umziehen wird.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Innovatives pädagogisches Konzept</h2>
<p>Die Digi-AHS unterscheidet sich von herkömmlichen Schulen durch ihren Schwerpunkt auf die digitale Bildung. Diese wird als vierte Grundkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen fest verankert. Digitale Werkzeuge wie Computer, Tablets und Laptops sind zentrale Bestandteile des Unterrichts und sollen aktiv im Lernprozess eingesetzt werden. Dabei geht es nicht nur um die Nutzung dieser Geräte, sondern auch um den bewussten Umgang mit digitalen Plattformen zur Informationsbeschaffung, Datenverarbeitung und Präsentation.</p>
<p>Prof. Margit Steiner, Leiterin des Instituts für Elementar- und Primarstufenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, beschreibt die Besonderheit der Digi-AHS: „Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten eine fundierte Ausbildung, die durch den Erwerb digitaler Kompetenzen ergänzt wird. Diese sind in der modernen Arbeitswelt unverzichtbar.“ Und weiter: „Digitale Tools sind bei uns fest in den Lehrplan integriert und dienen nicht nur als oberflächliche Ergänzung.“</p>
<h2>Schwerpunkte in der Unterstufe</h2>
<p>In der Unterstufe setzt die Schule vier thematische Schwerpunkte: <strong>Cyber Security</strong>, <strong>Creativity</strong>, <strong>Coding</strong>&nbsp;und <strong>Labor (Future Research)</strong>. Diese Schwerpunkte ermöglichen einen tiefen Einblick in moderne Technologien. Im Fach Cyber Security lernen die Kinder u.a. wie sie persönliche Daten schützen und sich sicher im digitalen Raum bewegen. Creativity befasst sich mit der Gestaltung digitaler Medien und der Nutzung von Präsentationssoftware. Im Coding-Unterricht entwickeln die Schülerinnen und Schüler Algorithmen und lernen einfache Programmierung, während im Labor „Future Research“ praktische Erfahrungen in Physik, Elektronik und Sensorik vermittelt werden.</p>
<h2>Oberstufe ab 2025/26</h2>
<p>Ab dem kommenden Schuljahr wird die Digi-AHS auch eine Oberstufe anbieten, die den Schülerinnen und Schülern eine weitere Vertiefung in den Bereichen <strong>CodingRobotics</strong>, <strong>Creativity</strong>&nbsp;und <strong>Future Research</strong>&nbsp;ermöglicht.</p>
<h2>Kooperationen mit der Leondinger Wirtschaft – eine Win-Win-Situation</h2>
<p>Ein besonderes Merkmal der Digi-AHS wird die enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Sozialpartnern, wie der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung Oberösterreich sein. Zahlreiche Leondinger Unternehmen wie Rosenbauer und Poloplast haben bereits Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. „Durch diese Kooperationen schaffen wir eine einzigartige Win-Win-Situation: nicht nur, dass wir als Schule damit einen noch stärkeren Praxisbezug in der Ausbildung sicherstellen, so finden unsere Partnerunternehmen in unseren Schülerinnen und Schülern bestens ausgebildete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die zukünftigen Herausforderungen der digitalen Welt zu meistern“, betont Direktor Riedl.</p>
<h2>Digi-AHS stärkt Schulstandort Leonding</h2>
<p>Die Digi-AHS bietet eine umfassende Ausbildung, die klassische Allgemeinbildung mit modernen digitalen Kompetenzen verbindet. Diese Kombination unterscheidet die Schule deutlich von anderen Bildungseinrichtungen. Der Fokus auf die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft machen die Digi-AHS zu einem Vorreiter in der digitalen Bildung.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist die Lage der Schule in Leonding, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ein Gymnasium zu besuchen, ohne in andere Städte pendeln zu müssen. Damit stärkt die Schule die Bildungsregion Leonding und schafft ein Bildungsangebot, das von der Krabbelstube bis zur Matura reicht.</p>
<p>In den nächsten Jahren wird die Digi-AHS kontinuierlich wachsen. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll die Schule an ihrem neuen Standort im Stadtteil Hart Platz für über 600 Schülerinnen und Schüler bieten. Mit ihrem innovativen Konzept und der Unterstützung durch die Stadt, das Land Oberösterreich und regionale Unternehmen wird die Digi-AHS einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Fachkräfte von morgen leisten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kinder, Jugend &amp; Bildung</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-321</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 08:49:59 +0200</pubDate>
                        <title>Aktuelle Miss OÖ kommt aus Leonding</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/aktuelle-miss-ooe-kommt-aus-leonding</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Was hat dich dazu inspiriert, an einer Miss-Wahl teilzunehmen? Hast du damit gerechnet zu gewinnen und wie hat dieser Erfolg dein Leben beeinflusst?</h2>
<p>Schon seit meiner Kindheit hatte ich eine Leidenschaft für das Showbusiness. Ich habe über zehn Jahre lang in Musicals in der Linzer Musicalschule „Starwalk Academy“ gespielt und konnte in dieser Zeit viel Bühnenerfahrung sammeln. Mit 16 Jahren begann ich dann mit dem Modeln. Das Konzept einer Miss-Wahl hat mich vor allem wegen des kommunikativen Aspekts angesprochen: Mir gefällt die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen, interessante Gespräche zu führen und meine eigenen Anliegen und Ziele zu vermitteln. Die Kombination dieser Elemente hat mich letztlich dazu inspiriert, an der Miss-Wahl teilzunehmen.</p>
<p>Natürlich war es eine Überraschung, den Titel zu gewinnen. Aber genau diese Überraschung ist es, die den Erfolg so besonders macht. Der Titel „Miss“ bietet mir jetzt eine einzigartige Plattform, auf der ich meine Fähigkeiten, Interessen und Werte kombinieren kann.&nbsp;</p>
<h2>Welche Ziele verfolgst du – auch als junge Leondingerin – und welche Botschaft möchtest du jungen Damen und Herren mitgeben, die ähnliche Ziele wie du verfolgen?</h2>
<p>Das diesjährige Motto der Miss-Wahl lautete „So wie du bist“. Und genau das spiegelt meine persönliche Überzeugung wider: Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man sich selbst treu bleibt und sich nicht verbiegt, wird man den richtigen Weg finden und seine Ziele erreichen. Meine Botschaft an junge Menschen ist daher: Vertraut darauf, wer ihr seid. Es geht nicht darum, sich einem bestimmten Ideal anzupassen, sondern die eigenen Stärken und Schwächen anzunehmen und daraus das Beste zu machen.</p>
<p>Ein konkretes Ziel festzulegen fällt mir schwer, weil es für mich eher darum geht, mich ständig weiterzuentwickeln und flexibel zu bleiben. Es gibt so viele Möglichkeiten und Chancen, die das Leben bietet – man muss sie nur ergreifen. Natürlich ist der aktuelle Titel eine große Chance, die ich als Beginn einer Reise sehe, auf der ich mich immer wieder neu herausfordern möchte. Gleichzeitig ist es mir wichtig, bei all den Veränderungen und neuen Erfahrungen einen festen Anker in meinem Leben zu haben. Für mich ist ein solcher Anker mein Zuhause in Leonding.</p>
<h2>Wie bereitet man sich auf einen derartigen Wettbewerb vor – sowohl mental als auch körperlich? Hast du dazu spezielle Einrichtungen oder Angebote in Leonding genutzt</h2>
<p>Interessanterweise war meine Teilnahme an der Miss-Wahl ziemlich spontan. Die Wahl fand in Bad Ischl statt, und ich hatte lediglich drei Tage Zeit, um mich vorzubereiten. In dieser kurzen Zeit war es mir kaum möglich, eine umfassende Vorbereitung zu absolvieren – weder mental noch körperlich. Das zeigt auch, dass solche Erfolge nicht immer auf monatelange Planung zurückzuführen sind. Es geht oft darum, im richtigen Moment das Beste aus sich herauszuholen und flexibel auf Herausforderungen zu reagieren.</p>
<p>Trotzdem bin ich froh, dass ich in Leonding viele Möglichkeiten habe, um mich generell fit zu halten und mental ausgeglichen zu bleiben. Sei es das Fitnessstudio, verschiedene Sportangebote oder auch einfach die Natur, die mich umgibt – all das trägt dazu bei, dass ich mich wohlfühle und mein Bestes geben kann.</p>
<h2>Was ist dein persönlicher Bezug zu Leonding und warum ist es für eine junge, erfolgreiche Person „schön, hier zu leben“?</h2>
<p>Leonding ist für mich weit mehr als nur ein Wohnort – es ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin und viele schöne Erinnerungen gesammelt habe. Die Stadt bietet für jede Altersgruppe etwas, und ich fühle mich hier rundum wohl. Als Kind habe ich oft an Ferienpass-Angeboten teilgenommen und später meine ersten Ferialjobs hier gemacht. Diese Erlebnisse haben mich geprägt und mir gezeigt, wie wichtig lokale Unterstützung ist.</p>
<p>Was Leonding aus meiner Sicht besonders macht, ist die gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Die Stadt entwickelt sich stetig weiter, bleibt aber gleichzeitig ihren Wurzeln treu. Als junge Frau schätze ich es sehr, in einer dynamischen und lebendigen Umgebung zu leben. Hier habe ich die Möglichkeit, meine Träume zu verwirklichen und gleichzeitig eine Heimat zu haben.</p>
<p>Insgesamt bin ich stolz darauf, Leondingerin zu sein!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Abenteuerliche Zeitreise: Die neue Erlebnisrutsche im Leondinger Freibad</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/abenteuerliche-zeitreise-die-neue-erlebnisrutsche-im-leondinger-freibad</link>
                        <description>Die Sommerzeit wird in unserem Freibad in Leonding seit der aktuellen Badesaison mit einem besonderen Highlight aufgewertet: In der neuen Erlebnisrutsche begegnet man nicht nur Dinosauriern, sondern man rutscht weiter in eine fiktive Zukunft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene wurden schon gesichtet, die die neue Erlebnisrutsche in unserem Freibad ausprobieren. Mit ihrer Länge von 92 Meter inklusive LED-Lichteffekten und Geräuschkulisse und einer Höhe von knapp 11 Meter ist die Rutsche um 30 Meter länger als ihre Vorgängerin, die die TÜV-Überprüfung in dieser Saison nicht mehr überstanden hätte. Der Austausch war also mehr als notwendig und unsere Bürgermeisterin Dr.in Sabine Naderer-Jelinek freut sich, dass in eine größere Rutsche investiert werden konnte: „Der Wunsch nach einer Erlebnisrutsche war bei den Badegästen schon lange sehr groß. Wir wollten daher die alte Rutsche nicht einfach ersetzen, sondern den Leondingerinnen und Leondingern ein besonderes Badeerlebnis bieten. Ich bin sicher, dass uns das mit der neuen Rutsche sehr gut gelungen ist.“</p>
<h2>Investition für 25.000 Badegäste jährlich</h2>
<p>Pünktlich zur Badesaison wurde die Rutsche von Stadtpolitik, Freibadcrew und den beteiligten Firmen eröffnet. Die vierte Klasse der Mittelschule Hart durfte nach einem Gewinnspiel als erste rutschen – und seither erfreut die Rutsche alle rund 25.000 Badegäste, die jährlich das Freibad besuchen. Fast eine Million Euro wurde in die neue Rutsche investiert, denn so soll nicht nur die Attraktivität des Freibads gesteigert, sondern auch die Auslastung gesichert werden.</p>
<h3>Begeben auch Sie sich auf eine Abenteuerreise mit Leonie und Leon</h3>
<p>Über den Rutschenturm und die Rutsche erstreckt sich eine Bildgeschichte über die Freundschaft der Figuren Leonie und Leon. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit unseren kleinen Helden den ultimativen Rutschenspaß nicht entgehen zu lassen….für das besondere Kribbeln sorgt natürlich eine digitale Zeitmessung!<br><br><a href="https://www.leonding.at/leben-freizeit/sport-erholung-freizeit/freibad" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Freibad - Stadt Leonding</u></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unterwegs</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Jul 2024 08:59:15 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Ortschaft stellt sich vor: Imberg</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/eine-ortschaft-stellt-sich-vor-imberg</link>
                        <description>22 Ortschaften bilden gemeinsam unsere Stadtgemeinde Leonding. Mit Imberg schließen wir unsere Vorstellungsreihe ab.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 200 Einwohnerinnen und Einwohner zählt der Stadtteil Imberg, der westlich des Leondinger Stadtzentrums liegt. Die Leute hier schätzen einerseits die Nähe zur Stadt, aber auch die ländliche Atmosphäre. Am besten genießt man diese zu Fuß oder mit dem Fahrrad.</p>
<h2>Stadtwanderweg führt durch Imberg</h2>
<p>Beim Leondinger Stadtwanderweg zum Beispiel kann man nicht nur die Stadt selbst mit dem modernen Rathaus oder der barocken Pfarrkirche St. Michael erkunden, sondern dann in Imberg die schönen Bauernhöfe bestaunen.&nbsp;</p>
<p>Von 1970 bis 2023 versorgte der Mostheurige Mayr z’Imberg in der Imbergstraße am Donnerstag die durstigen und hungrigen Wanderinnen und Wanderer auf der Strecke des Stadtwanderwegs. Jeden Freitag wurde auch der Hofladen geöffnet. Der Erbhof wurde seit über 200 Jahren innerhalb der Familie übergeben, seit 2015 kümmern sich Christian und Sandra Roithmeier um den Betrieb. Bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde der Bauernhof als feodum in monte, „Lehen in Berg“ erwähnt – das und viel mehr erfährt man beim 3,9 Kilometer langen Stadtwanderweg auf informativen Aufstellern.&nbsp;</p>
<h2>Landwirtschaft trifft Lebensqualität</h2>
<p>Die landwirtschaftliche Tradition wird in Imberg hochgehalten und viele der ansässigen Bauernhöfe tragen zur Versorgung der Region mit frischen und regionalen Produkten bei. Somit ist auch das Ortsbild geprägt von wenigen Häusern und weiten Feldern. Durch die Anbindung an das städtische Leben ist Imberg ein besonders attraktiver Wohnort für Pendlerinnen und Pendler und wenn man dann nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Stadt nach Hause kommt, kann man das ruhige Landleben so richtig genießen.&nbsp;</p>
<p>Trotzdem wird natürlich Wert auf Modernisierung gelegt und die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung berücksichtigt. Diese harmonische Mischung aus Landleben, Stadtleben und moderner Lebensqualität ist es wohl auch, was unser Leonding und alle seine Ortsteile so besonders macht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unterwegs</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 09:14:57 +0200</pubDate>
                        <title>Von Spaß bis Krisenbewältigung – Jugendzentrum Plateau als Wohlfühlort</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/von-spass-bis-krisenbewaeltigung-jugendzentrum-plateau-als-wohlfuehlort</link>
                        <description>Zwischen Billard und Wuzeltisch redet es sich am besten! Im diözesanen Jugendzentrum Plateau haben unsere Leondinger Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren bereits seit mehr als 40 Jahren mehrere offene Ohren bei Problemen. Ganz nebenbei lernen sie im Zuge des Projekts #TeamNächstenliebe auch, was es heißt, zu helfen, verrät uns Jugendzentrumsleiter Josef „Joe“ Hofmann. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich von Montag bis Freitag am Nachmittag die Türen des Jugendzentrums Plateau öffnen, freuen sich durchschnittlich 30 bis 40 Kinder und junge Erwachsene darauf, hier eine gemütliche Zeit zu verbringen. Jugendzentrumsleiter Josef Hofmann und Jugendleiterin Silvia Auinger kümmern sich als vom Bischof gesandte Jugendseelsorger der Diözese Linz um die Jugendlichen. Ehrenamtliche Unterstützung erhalten sie dabei von Büsra Meryem Özsoy vom Europäischen Solidaritätskorps und von Marie-Louise Schmidinger, die über das freiwillige soziale Jahr mithilft.&nbsp;</p>
<p>Die Jugendlichen kommen und gehen, wann sie wollen und den angrenzenden Sportplatz, den Freizeitraum mit Tischtennis-, Billard- und Wuzeltisch sowie den Clubraum nützen. Von Sommerfest über Weihnachtsfeier, von individuell organisierten Workshops und Vorträgen (zu vielfältigen Themen wie Polizei, Sexualkunde, Drogen, Sucht, …) bis zum gemeinsamen Musizieren sind der Kreativität an Ideen für die Freizeitgestaltung keine Grenzen gesetzt. Hier sind die Jugendlichen DJ und können ihre Musik auflegen. Neben einem zur Verfügung gestellten Budget wird vieles durch Spenden finanziert.</p>
<h2>Handy aufladen, Uno spielen oder Lebenskrisen lösen</h2>
<p>Das Angebot ist freiwillig und kostenlos und hat sich in unserer Stadtgemeinde schon herumgesprochen. „An unserer Bar haben wir sehr günstige Preise für Getränke und Snacks und es gibt auch immer gratis Verdünnsaft oder Tee. Wenn wir gemeinsam kochen, wird dann auch kostenlos gegessen. Während der Schulzeit haben wir einen gratis Mittagspausenbetrieb“, erzählt Josef Hofmann, der weiß, dass es für viele Jugendliche nicht leicht ist, sich etwas zu leisten. Viele von ihnen sind armutsgefährdet oder leben in Armut und suchen einen Platz zum ungezwungenen Abhängen. „In den Shoppingcentern gibt es meist Konsumationszwang – bei uns kann man einfach kommen. Es kostet kein Geld, man muss nichts kaufen, kann Internet schnorren und sein Handy laden – alles ganz entspannt“, verrät der Jugendzentrumsleiter. Ziel dabei ist es, eine offene Jugendarbeit zu machen und für die rund 30 bis 40 jugendlichen Mädchen und Burschen da zu sein. Ob ernstes Krisengespräch oder lustiges Uno-Spiel – hier ist alles möglich und mit dem Arbeiten nach neuer Autorität wird versucht, für jedes Problem gemeinsam Lösungen zu finden.</p>
<p>„Was uns besonders auszeichnet, ist unsere Jugendseelsorge, denn viele Jugendliche nützen zwar unsere Freizeitbeschäftigungen, aber öffnen sich uns dabei auchund wollen über ihre Probleme reden“, sagt Josef Hofmann, der es besonders schätzt, dass ihnen so viel Vertrauen entgegengebracht wird. Da kann es schon mal passieren, wenn der Schuh besonders drückt, dass Jugendliche schon vor den offiziellen Öffnungszeiten (Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 19 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 16 bis 20 Uhr, Mittagspausenbetrieb am Dienstag und Donnerstag von 12:30 bis 14:30 Uhr) an der Tür klopfen und ein Gespräch suchen. Termine mit den Betreuungspersonen können jederzeit vereinbart werden. Dann werden die Probleme besprochen und versucht, den Jugendlichen zu helfen – von der Unterstützung bei Bewerbungsschreiben bis hin zu Lebenskrisen.&nbsp;</p>
<h3>Helfen fühlt sich gut an&nbsp;</h3>
<p>„Wir arbeiten sehr viel mit Einsicht und wollen den Jugendlichen bei den Themen Grenzen und Respekt helfen. Unser Juz soll ein guter Wohlfühlort für alle sein“, sagt Josef Hofmann, der auch betont, dass sie keinen Erziehungsauftrag haben. Dadurch eröffnen sich viele Chancen für die Jugendlichen: „Wir wollen reflektieren und mit ihnen gemeinsam arbeiten oder die Jugendlichen spielerisch mit ernsten Themen konfrontieren.“</p>
<p>Besonders geeignet ist hierfür das Projekt #TeamNächstenliebe, bei dem die Jugendlichen mit eingebunden werden, sich freiwillig zu engagieren und mithelfen zu dürfen. Dabei werden Lebensmittel für bedürftige Menschen gesammelt. Josef Hofmann erzählt von einem besonders coolen Erlebnis: „Es ist schön zu sehen, dass die Jugendlichen dabei auch ins Spüren kommen. Kürzlich hat ein Bursch gesagt, dass es sich schon sehr gut anfühlt, jemanden zu helfen. Das sind die Momente, bei denen man merkt, dass unsere Arbeit Sinn macht, weil man die Jugendlichen mit Leuten und deren Leid konfrontiert und sie selbst erkennen, dass sie vielleicht doch eine andere Perspektive für ihr eigenes Leben wollen.“</p>
<h2>Mit viel Vertrauen bei Problemen unterstützen</h2>
<p>Josef Hofmann würde seinen doch sehr anspruchsvollen Job als Berufung bezeichnen, da er weiß und wertschätzt, wie viel er zurückbekommt. „Wir sind der Stadtgemeinde sehr dankbar, dass sie hinter der offenen Jugendarbeit steht und uns die Chance gibt, super mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten. Somit können wir uns ein enormes Vertrauen erarbeiten und bei Problemen unterstützen – und es funktioniert.“&nbsp;</p>
<p>Respekt und Inklusion sind im Jugendzentrum Plateau besonders wichtig. Niemand wird ausgegrenzt, sagt Josef Hofmann: „Nur beim Alter sind wir streng. Es gibt ein stilles Übereinkommen, dass uns die Jugendlichen ab 20 Jahren als Gäste weiterhin besuchen können. Wir bauen ja eine Bindung zu allen auf und wollen wissen, wie sie sich weiterentwickeln. Manchmal wollen sie auch noch ehrenamtlich eingebunden werden. Schön, wenn sie sich auch als Erwachsene noch wohlfühlen bei uns.“&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über das Jugendzentrum Plateau gibt es hier:</p><ul><li><a href="https://juz-plateau.webnode.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Website</a></li><li><a href="https://www.facebook.com/juz.plateau" target="_blank" rel="noreferrer">Facebook</a></li><li><a href="https://www.instagram.com/juzplateau/" target="_blank" rel="noreferrer">Instagram</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit &amp; Soziales</category>
                            
                                <category>Kinder, Jugend &amp; Bildung</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-317</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre RUKUKU: Alles in Butter</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/20-jahre-rukuku-alles-in-butter</link>
                        <description>Viel Humor, reichlich Wortwitz, Talent und Engagement – das zeichnet unsere Leondinger Theatergruppe des Kunst- und Kulturvereins RUKUKU in besonderem Maße aus. Heuer wird das 20jährige Jubiläum gefeiert – nicht zuletzt deshalb wartet man im Herbst mit einem Stück der Extraklasse auf. Franz Stöttinger und sein Team haben uns vorab schon mehr darüber verraten:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wie ist der Ruflinger Kunst- und Kulturverein entstanden?&nbsp;</strong></h3>
<p>Der RUKUKU entstand aus dem Bedürfnis einiger Ruflingerinnen und Ruflinger, die sich auch bisher schon bei Ruflinger Vereinen, Organisationen, Gruppierungen, etc. engagiert hatten, mit der Absicht, kulturelle Events in das Dorf Rufling zu bringen. Das Stichwort lautete: „Das Ereignis kommt ins Dorf“, die Motivation dahinter war die Erhaltung und Schaffung kultureller Nahversorgung. Dafür konnten wir die baulichen Einrichtungen und Infrastruktur in Rufling (Dorfstadl, etc.) nutzen.</p>
<p>Die Ziele von RUKUKU sind darauf ausgerichtet, den Stadtteil Rufling zu beleben und zu gestalten. Hier sind einige der Hauptziele:</p>
<p>1. Kulturelle Veranstaltungen: RUKUKU organisiert vielfältige kulturelle Veranstaltungen, darunter Theateraufführungen, musikalische Darbietungen und andere künstlerische Aktivitäten. Ziel ist es, das kulturelle Leben in Rufling zu bereichern und die Gemeinschaft zusammenzubringen.</p>
<p>2. Geselligkeit und Gemeinschaft: RUKUKU fördert den Austausch und die Begegnung zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern von Rufling. Durch regelmäßige Treffen, Workshops und informelle Zusammenkünfte entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl.</p>
<p>3. Kreative Initiativen: RUKUKU ermutigt Mitglieder und Freunde, neue Ideen und Projekte zu entwickeln. Das „Kreative Stüberl“ bietet einen Raum für zwanglose Gespräche und die Entstehung neuer kultureller und sozialer Aktivitäten.</p>
<h3><strong>Wie viele Mitglieder hat Rukuku und wer kann mitmachen?</strong></h3>
<p>RUKUKU hat derzeit einen Mitgliederstand von etwa 140 Mitgliedern. Wer den Jahresmitgliedsbeitrag von € 10,00 (gilt für eine Familie) einzahlt hat, bekommt Informationen über Vereinsaktivitäten&nbsp;und kann aktiv mitmachen und Ideen einbringen. Zudem können Mitglieder Vergünstigungen in Anspruch nehmen.<br>&nbsp;</p>
<h3><strong>Welche Stücke kamen bei Ihrem Publikum besonders gut an?</strong></h3>
<p>Eigentlich sind bislang alle Produktionen recht gut angekommen. Wir sind aber inzwischen auf flotte, spritzige Komödien (Kriminalkomödien, Boulevardstücke, etc.), die nach Möglichkeit nicht allzu altmodisch sein sollten – spezialisiert. Wir haben aber auch schon Nestroy, Moliere und Goldoni gespielt.</p>
<h3><br><strong>Wie werden die Stücke ausgewählt und was macht eine gute Produktion aus?&nbsp;</strong></h3>
<p>Als kleine Theatergruppe sind wir bedacht, die Stücke nach unseren personellen Möglichkeiten und Ressourcen der Ausstattung auszuwählen. Die Auswahl der Stücke erfolgt nach kollegialer Beratung im Regelfall&nbsp;im Jänner, wobei sehr darauf bedacht wird, dass sich die Schauspielerinnen und Schauspieler mit den zugedachten Rollen gut identifizieren können. Derzeit versuchen wir den Personalstand der aktiven Schauspielerinnen und Schauspieler und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Bühnentechnik, Funktionspersonal etc.) wieder etwas zu erweitern. Kurz gesagt: Wir sind für jedes neue aktive Mitglied, das sich gerne engagieren möchte, dankbar. &nbsp;Von einer guten Produktion kann nämlich erst dann die Rede sein, wenn vom Bühnenbild, der Technik, der Ausstattung, der Maske, der Inszenierung und dem Drumherum, wie Buffet und Kartenvertrieb alles passt und alle Beteiligten mit Spaß&nbsp;und Freude bei der Sache sind!</p>
<h3><strong>Wie oft wird geprobt?</strong></h3>
<p>Der Probenbetrieb&nbsp;ist schon ziemlich zeitaufwändig. Im Frühjahr wird bis zur Sommerpause wöchentlich geprobt. In der heißen&nbsp;Phase ab September bis zur Premiere Mitte Oktober wird noch öfter und intensiver geprobt.</p>
<h3><br><strong>Sie proben aktuell für die Herbstpremiere "Alles in Butter". Worauf dürfen sich die Leondingerinnen und Leondinger freuen?</strong></h3>
<p>Soviel sei zu unserem heurigen Stück,&nbsp;die Premiere findet am Donnerstag, den 17. Oktober statt, schon verraten:</p>
<p><strong>Alles in Butter&nbsp;</strong>ist eine<strong>&nbsp;</strong>Boulevardkomödie von Edward Taylor: Sir Clive Partridge ist Mitglied bei der Europäischen Kommission. Eine Dienstreise nach Paris soll ihn zur großen Karriere führen – sein durchwegs tadelloser Lebenswandel und seine politische Integrität haben ihn immer ausgezeichnet. Dass er den bisherigen Kommissionsvorsitzenden Jacques Berri, einen Puritaner und Antialkoholiker, in dessen Funktion ablösen soll, ist eigentlich nur Formsache. Aber in dem Pariser Appartement läuft nichts, wie es soll. Nicht nur seine Frau macht ihm das Leben schwer, sondern auch seine Geliebte und die Besitzerin des Appartements. Für Chaos sorgen auch verlorene Koffer, vertauschte Pakete, klemmende Balkontüren, verschwundene Anzüge und ein defekter Boiler. Aber am Ende wäscht eine Hand die andere und somit ist schließlich „Alles in Butter“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-315</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zwei gute Seelen im Einsatz für junge Menschen</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/zwei-gute-seelen-im-einsatz-fuer-junge-menschen</link>
                        <description>Oftmals sind es die Menschen hinter den Kulissen, die unsere schöne Stadtgemeinde noch ein Stückchen lebenswerter machen. So wie Nora Kronheim und Ike Okafor, die mit ihrem Einsatz als Streetworker beim Verein I.S.I. beim Skaterplatz Harter Plateau für zahlreiche Jugendliche in schwierigen Situationen die erste Anlaufstelle sind.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Streetworker sind für Jugendliche da und zwar dort, wo sie sich treffen – auch an öffentlichen Plätzen. Das Angebot ist freiwillig, wer Hilfe braucht, bekommt sie. Die Unterstützung ist unbürokratisch, rasch und richtet sich nach den jeweiligen Situationen. Nora Kronheim und Ike Okafor vom Verein I.S.I. – mobile Jugendarbeit sind als Streetworker erste Ansprechpersonen für Leondinger Jugendliche bis 25 Jahren in Problemsituationen. Egal, ob Ärger mit der Familie oder im Freundeskreis, Probleme mit der Polizei oder Drogen – die beiden guten Seelen sind immer für die jungen Menschen da. Ike Okafor ist seit mehr als 20 Jahren in der Jugendarbeit tätig, Nora Kronheim schon seit rund zehn Jahren bei Streetwork dabei.</p>
<h2><strong>Hilfe, da wo sie gebraucht wird</strong></h2>
<p>„Streetwork in Leonding wurde damals aufgrund der Bemühungen des damaligen Postenkommandanten der Polizei Oliver Bergsleitner sowie der Stadt Leonding ins Leben gerufen. Nach der Sprengung der zwei Harter Plateau Hochhäuser war es wichtig, dass die Jugendlichen auf der Straße eine Anlaufstelle erhielten“, erzählt Kronheim über die Gründung der Initiative.&nbsp;Streetworker sind den größten Teil ihrer Tätigkeit auf der Straße unterwegs.&nbsp;Zu Fuß oder im Bus und auf öffentlichen Plätzen kommunizieren sie mit den jungen Menschen und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. „Das Gute an diesem Angebot ist, dass es wirklich freiwillig ist.&nbsp;Die jungen Leute wissen, dass wir keine Forderungen an sie haben, aber wir sind da, wenn sie jemanden zum Reden brauchen<a href="/#_msocom_1">[EA1]</a>&nbsp;. Deshalb wird es auch sehr gut angenommen“, erklären die beiden sympathischen Streetworker. Die Themen, mit denen sie konfrontiert sind reichen vom Liebeskummer bis zum Gefängnisbesuch: „Oftmals ist der erste Kontakt dann, wenn die jungen Menschen Hilfe bei der Suche nach einer Lehrstelle benötigen.&nbsp;Wir unterstützen sie auch bei Problemen in der Schule oder der Familie, begleiten sie zu Gerichtsterminen oder Polizeivernehmungen und zeigen ihnen Möglichkeiten zur Hilfe bei Suchtproblemen auf.“&nbsp;</p>
<h2><strong>Streetworker begleiten, beraten, vermitteln und unterstützen</strong></h2>
<p>Im Gegensatz zu Jugendzentren, wo die Jugendlichen aktiv zu bestimmten Zeiten hinkommen können, sind Streetworker auch mit den jungen Menschen gemeinsam unterwegs.&nbsp;"Als Vertrauensperson begleiten wir sie zu Polizei- oder Gerichtsterminen. Dafür wurden wir auch im Zuge unserer Ausbildung gezielt geschult", berichten die beiden Streetworker, die dienstags von 16:30 bis 20 Uhr im Büro an der Anlaufstelle im Jugendtreffpunkt 4060 anzutreffen sind. „Unser Job ist wirklich sehr erfüllend und wir arbeiten gut mit den Jugendlichen zusammen. Wir haben mit vielen unterschiedlichen jungen Leuten zu tun und freuen uns wirklich sehr, wenn sie uns zum Beispiel später als Erwachsene auch noch besuchen kommen. Es ist schön zu sehen, welchen Weg sie gehen und wie es mit Familie und Job läuft“, so das Streetwork-Team.&nbsp; Angesprochen auf die Frage, ob sie einen Rat an Eltern haben, die mit ihren Teenagern vielleicht gerade eine schwierige Phase durchleben, geben sie uns mit auf den Weg: „Am wichtigsten ist es, den jungen Menschen zuzuhören.&nbsp;Sich bewusst Zeit zu nehmen und vielleicht einmal gemeinsam ein Spiel spielen – so entsteht eine gute Beziehung. Auch wenn es einmal nicht so gut läuft, besteht die Verbindung und darauf kann man aufbauen. Wenn Eltern nicht mehr weiterwissen, empfehlen wir, sich an die&nbsp;<a href="https://www.kinder-jugendhilfe-ooe.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Kinder- und Jugendhilfe</a> zu wenden. Man sollte keine Scheu davor haben und man kann jederzeit einfach anrufen – die&nbsp;<a href="https://www.kinder-jugendhilfe-ooe.at/430.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Elternberatung</a> ist kostenlos, vertraulich und anonym.“</p>
<hr>
<p>&nbsp;<a href="/#_msoanchor_1">[EA1]</a>Die jungen Leute wissen, dass wir keine Forderungen an sie haben, aber wir sind da, wenn sie jemanden zum Reden brauchen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kinder, Jugend &amp; Bildung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-314</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 May 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Ibiza-Liebhaberin, die für Hippie-Flair in Leonding sorgt</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/die-ibiza-liebhaberin-die-fuer-hippie-flair-in-leonding-sorgt</link>
                        <description>Kunsthandwerk, lässige Musik, Chillout-Zonen, Seifenblasenkunst und Clown-Shows erwarten die Leondingerinnen und Leondinger beim diesjährigen Hippie Markt in Jetzing 5. Drei Tage lang vom 24.-26. Mai 2024 kann man beim Open Air Festival Ibiza Flair erleben. Ins Leben gerufen wurde die tolle Veranstaltung von Ibiza-Fan Bojana Rajh, die uns mehr darüber verraten hat:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Worauf dürfen sich die Leondingerinnen und Leondinger beim diesjährigen Hippie Markt freuen?</strong>&nbsp;<br>&nbsp;</h3>
<p>Drei Tage lang gibt es echtes Ibiza Flair zu erleben. Es sind über 50 einzigartige tolle Handmade-Ausstellerinnen und -Aussteller mit dabei, unter anderem aus den Bereichen: Makramee, Kunstwerke, Keramik, Boho Ibiza Trends, &nbsp;Sunglasses, Schmuck, Taschen, Upcycling, Shabby Vintage Möbel bis hin zu skurrilen Wohndekors und noch vieles mehr. Auch die Programmauswahl kann sich wieder sehen lassen: Freut euch auf&nbsp;Ibiza Visagistinnen, eine tolle Fashion Showeinlage, Food &amp; coole Drinks aus der Tortuga - Cocktail Bar, eine&nbsp;Kartenlegerin, jede Menge gemütlicher Chillout-Zonen, ein Shooting Corner und tolle Kinder Animationen mit einem Clown sowie jede Menge Tanz- &amp; Showeinlagen.</p>
<h3><strong>Wie kamen Sie auf die Idee, solch eine Veranstaltung ins Leben zu rufen?</strong></h3>
<p>Ich bin eine absolute Ibiza-Liebhaberin. Es ist mein bevorzugtes Reiseziel, wo ich mindestens einmal im Jahr vor Ort bin. Dort besuche ich natürlich auch jedes Mal den original Hippie Markt in Ibiza und dabei kam mir die Idee, so eine Veranstaltung auch in Österreich umzusetzen. Dabei war mir wichtig, auch das ganze tolle Open Air Ibiza-Urlaubsflair reinzubringen, was uns meiner Meinung nach gut gelungen ist.</p>
<h3><strong>Was sind die Herausforderungen bei der Veranstaltungsorganisation?&nbsp;</strong></h3>
<p>Die allgemeinen Vorbereitungen nehmen mindestens vier bis fünf Monate Vorlaufzeit in Anspruch. Immerhin muss sich jeder der über 50 Kunsthandwerksaussteller bei mir persönlich vorstellen. Dabei achten wir streng darauf, dass wirklich nur 100% handmade angeboten wird. Darüber hinaus werden auch nur ausgewählte Food Trucks und Bars herangezogen. Hier wird vom indischen oder mexikanischen Essen bis hin zu Fritten, Wraps und Burgern sowie Veganem alles an Kulinarik angeboten. Somit für jeden was dabei.</p>
<h3><strong>Wie zaubern Sie Ibiza Flair?&nbsp;</strong></h3>
<p>Das 4.000m<sup>2</sup> große Open Air Areal wird liebevoll umgebaut und dekoriert. Dort stellen wir große Sternzelte als Chillout-Zonen auf. Sie werden mit Matratzen ausgelegt, damit man es sich gemütlich machen kann. Am Shooting Corner werden Engelsflügel platziert, DJs begleiten den Markt den ganzen Tag lang mit Ibiza Musik. Jede Menge Showacts sorgen für die passende Stimmung, wie zum Beispiel Clowns, Kinder Animationen, Fashionshows, Tanzeinlagen und Ibiza Visagisten.&nbsp;</p>
<h3><strong>Was macht ein erfolgreiches Event aus?&nbsp;</strong></h3>
<p>Dass Liebe und Leidenschaft darin steckt! Mir persönlich macht es die größte Freude, den Besucherinnen und Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern&nbsp;Ganz gleich, ob Jung oder Alt, bei uns fühlt sich jede und jeder gleich wohl,da die tolle Open Air-Atmosphäre zum Verweilen und Flanieren einlädt. Wir freuen uns über jede Besucherin bzw. jeden Besucher, der/die vorbeischaut!</p>
<h2><br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></h2>
<p><strong>Hippie Markt 7.0</strong></p>
<p>Jetzing 5, 4060 Leonding</p>
<p><a href="https://fb.me/e/8mxPW3HWd" target="_blank" rel="noreferrer">Facebook Veranstaltungsseite</a></p>
<p>Eintritt: 6,- Euro (Kinder bis 12 frei)</p>
<p><strong>Freitag</strong>: 24.05.2024 von <strong>14:00 – 20:00</strong> Uhr</p>
<p><strong>Samstag</strong>: 25.05.2024 von <strong>10:00 – 23:30</strong> Uhr</p>
<p><strong>Sonntag</strong>: 26.05.2024 von <strong>10:00 – 18:00</strong> Uhr&nbsp;</p>
<p><i>Im Fall einer Schlechtwettervorhersage wird die Veranstaltung um ein Wochenende verschoben!</i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Genuss</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-313</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 May 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die besten Tipps für den Besuch des Leondinger Bienenlehrpfads</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/die-besten-tipps-fuer-den-besuch-des-leondinger-bienenlehrpfads</link>
                        <description>Vor rund einem Jahr wurde der Leondinger Bienenlehrpfad eröffnet. Eine, die diesen wie ihre Westentasche kennt, ist Landschaftsgärtnerin Magdalena Miesenberger, die sich mit immensem Engagement und viel Liebe zum Detail um die Grünraumplanung unserer bienenfreundlichen Stadt kümmert. Im Interview hat sie ihre besten Tipps für den Besuch des charmanten Bienenlehrpfads mit Highlights für Jung und Alt verraten: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wo genau befindet sich der Leondinger Bienenlehrpfad?&nbsp;</strong></h2>
<p>Der Bienenlehrpfad befindet sich in der&nbsp;<a href="https://www.google.com/maps/place/Daffingerstra%C3%9Fe,+Leonding/@48.2847801,14.2623585,373m/data=!3m1!1e3!4m6!3m5!1s0x47739708fcfa4989:0x90f6610ad99b8882!8m2!3d48.2846118!4d14.2643346!16s%2Fg%2F1tmkjssb?entry=ttu" target="_blank" rel="noreferrer">Daffingerstraße</a> zwischen unserem Turmmuseum und der Buschenschank, direkt bei einer wunderbaren rund 120 Jahre alten Eiche, die sogar ein Naturdenkmal ist! (Übrigens wurde die Eiche von den OÖNachrichten zum Baum des Jahres 2024 erkoren.)<br>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was kann man dort lernen und erleben?&nbsp;</strong></h2>
<p>Man kann dort vieles rund um die Honigbienen entdecken und erlernen. Es gibt auch eine Käferburg, einen Todholzstamm, einen Reptilienhügel, eine Fotobeute (Schaubienenstock mit Fotos) und Sitzmöglichkeiten. Allerdings kann man auch gerne einfach nur der Natur lauschen und genießen, also den Bienen beim Summen und den Grillen beim Zirpen zuhören oder Schmetterlinge beim Fliegen beobachten.<br>&nbsp;</p>
<h2><strong>Haben Sie ein paar Tipps für den Besuch des Bienenlehrpfads?&nbsp;</strong></h2>
<p>Man könnte beispielsweise vorher in das&nbsp;<a href="https://www.leonding.at/kultur-events/veranstaltungsorte/turm-9-stadtmuseum-leonding" target="_blank" rel="noreferrer">Turmmuseum</a> gehen, im Anschluss den Bienenlehrpfad besuchen und dann den Tag in der&nbsp;<a href="https://www.nussboeckgut.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Buschenschank</a> ausklingen lassen.<br>&nbsp;</p>
<h2><strong>Wann ist die beste Zeit für den Besuch des Bienenlehrpfads?&nbsp;</strong></h2>
<p>Am schönsten ist er natürlich im Mai, wenn die Wiese in ihrer vollen Pracht blüht, aber jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Im Hochsommer, wenn die ganzen Insekten musizieren und es nach Heu duftet, nachdem der Bauer die Wiese gemäht hat. Im Herbst, wenn die Wiese nicht mehr so hoch wird, aber trotzdem noch schön eine Nachblüte zeigt. Im Winter, wenn manche Wiesenflächen, die nicht gemäht werden und den Insekten Unterschlupf für den Winter bieten, mit Raureif überzogen sind. Im Vorfrühling, wenn die ersten Wildbienen und Hummeln sich zeigen, die Wiese noch nicht so hoch ist und man sie dann wunderbar beobachten kann. Im Frühling um den Muttertag herum, wenn die Margeriten, die Witwenblumen und alle anderen Wiesenblumen blühen und man sich in der Schönheit der Wiese verlieren könnte…</p>
<h2><strong>Was kann jede einzelne Person zum Schutz der Bienen beitragen?</strong>&nbsp;</h2>
<p><br>Nichts tun, oder fast nichts tun ist das Beste was man machen kann. Damit ist gemeint, nicht jede Woche Rasenmähen sondern vielleicht kann man ein paar m² im Garten entbehren und diese als Wiese wachsen lassen. Nicht alles aufräumen im Garten, denn Totholz lieben die Insekten. Ich nenne das „geordnete Wildnis“. Dort, wo es möglich ist, die Natur so lassen wie sie ist. Außerdem Wiese ist günstiger, die muss man nur zweimal im Jahr mähen ;-)<br>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was wird in der Stadt Leonding sonst noch zum Schutz der Bienen getan?</strong></h2>
<p>Wir achten bei Pflanzungen auf bienenfreundliche Stauden, Sträucher und Bäume. Wir haben Insektenhotels (sogar am Rathausdach), wir machen Verkaufsaktion, dass auch Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, bienenfreundliche Stauden, Sträucher und Saatgut zu kaufen. Wir schärfen das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger durch immer wieder neue Inputs. Im Mai gibt es eine Fotoaktion, bei der alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind, Fotos von ihren bienenfreundlichen Gärten oder Balkonen zu zeigen und als Dank bekommen sie eine Tafel, auf der steht „Hier wächst eine Bienenweide“. Am 22.Juni 2024 feiern wir ein Bodenfest, da wir seit Herbst 2023 auch Bodenbündnisgemeinde sind. Schließlich ist der Boden unsere wichtigste Ressource. Wo kein Boden, da keine Wiese, keine Blumen, keine Nahrung, keine Bienen! Und darum wollen wir in Leonding besonders auf unseren Boden schauen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur &amp; Umwelt</category>
                            
                        
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-312</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Best-Practice in Sachen Klimaschutz: Die Agroforstanlage in Leonding</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/best-practice-in-sachen-klimaschutz-die-agroforstanlage-in-leonding</link>
                        <description>Viele Leondingerinnen und Leondinger kennen die tollen Ab-Hof-Produkte des Biobauernhofs Chris &amp; Laura. Was jedoch die wenigsten wissen, ist dass die köstlichen Schmankerl aus einem echten Vorzeigeprojekt in Sachen Umweltschutz stammen. Christoph Wagenhofer setzt voll und ganz auf Agroforstwirtschaft, eine Maßnahme für die er 2023 auch mit dem Klima- und Umweltschutzpreis „Leondine“ ausgezeichnet wurde. Im Interview hat er uns mehr darüber verraten:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Was ist eine Agroforstanlage?</strong>&nbsp;</h2>
<p>Agroforst beschreibt eine multifunktionale Landnutzung, welche Bäume und/oder Sträucher, Ackerbau und/oder Beweidung durch Nutztiere einer Fläche miteinander kombiniert.&nbsp;</p>
<p>In unserem Fall ist die Agroforstanlage derzeit von einem Ausmaß von circa sieben Hektar. Die Bäume sind in Reihen gepflanzt und die Fläche dazwischen wird ackerbaulich für diverse Feldfrüchte genutzt, also die Wechselwirkungen werden bewusst genutzt. Wie zum Beispiel für den &nbsp;Hummusaufbau, Bildung eines Mikroklimas, Beschattung, Insektenbrücken etc. Der fachliche Begriff „Agroforst“ ist etwas irreführend, da es nicht unbedingt um eine forstliche Nutzung gehen muss.&nbsp;Die Ursprünge der Agroforstwirtschaft liegen in traditionellen Feld- und Windschutzhecken, Streuobstwiesen und Waldweiden. Durch den Strukturwandel, Flurbereinigungen und eine zunehmende Intensivierung wurden diese Systeme zurückgedrängt. Langsam steigt das Interesse aber wieder und die Vorteile solcher Strukturen werden erneut erkannt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Warum ist Leonding ein guter Standort für ein derartiges Projekt?</strong>&nbsp;</h2>
<p>Eine Agroforstanlage ist eine Investition auf mehrere Jahrzehnte bzw. Generationen, die Vorteile einer solchen Anlage liegen nicht in unmittelbarem wirtschaftlichen Zuwachs. Es handelt sich nicht primär um eine forstliche Anlage und sie kann divers ausgestaltet sein, wie beispielsweise als Futterhecke für Tiere zur Beweidung oder mit Obstbäumen, welche geerntet werden können. Agroforstflächen weisen positive Ertragseffekte und eine höhere Ertragsstabilität auf: Das entsteht durch die Bildung eines Mikroklimas, die Bodenfruchtbarkeit wird erhöht und es kommt zu mehr Hummusbildung, durch stärker geschlossene Nährstoffkreisläufe. Für Wildtiere und Insekten wird ein Habitat und Rückzugsort geschaffen und die Landwirtschaft wird extensiviert, was positiv zur Steigerung der Biodiversität beiträgt. Natürlich ist es in unserem Interesse diese Vorteile vor allem auf langfristig zur Verfügung stehenden Flächen umzusetzen. Da unser Hof in Leonding liegt, ist es naheliegend auf den eigenen Flächen ein Projekt wie dieses umzusetzen und auch an die nächste Generation zu denken. In sehr intensiv vom Menschen genutzten Gegenden, wie es Vorstädte nun mal sind, kann durch Agroforstanlagen kann ein Ausgleich zwischen Mensch und Umwelt beigetragen werden.&nbsp;</p>
<h2><strong>Was ist das Schöne an Ihrem Beruf, was sind die Herausforderungen?</strong></h2>
<p>Das Schöne am Beruf des Landwirts ist, dass man ein Stück Land gestalten darf und Landschaft schafft. Es ist ein unglaubliches Privileg.&nbsp;</p>
<p>Was ich heute am Feld säe, ist in ein paar Monaten ein Lebensmittel. Diese Konsequenz ist sehr erfüllend, da dadurch die Tätigkeit sehr sinnvoll ist. Gleichzeitig ist dieser Konnex in der heutigen Gesellschaft leider etwas verloren gegangen. Das blühende Feld ist plötzlich eine Instagramkulisse und das Feldfutter für die Rinder ein Hundeauslauf.&nbsp;</p>
<p>Herausfordernd ist natürlich auch die volatile Marktlage aufgrund diverser Krisen der letzten Jahre. Das Schöne an unserem Standort und Beruf ist, dass wir einen Großteil der Produkte direkt ab Hof an unsere Kundinnen und Kunden verkaufen können und wir es als sehr bereichernd empfinden, wenn wir die dem Produkt entgegengebrachte Wertschätzung miterleben dürfen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Was kann aus Ihrer Sicht jede einzelne Person von uns zum Klimaschutz beitragen?</strong>&nbsp;</h2>
<p>Viele Maßnahmen erscheinen zunächst höchst unpopulär und bedürfen einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Thema als Gesamtes. Es ist unliebsam, aber ohne Verzicht geht es sich nicht mehr aus. Wir schränken uns ungern ein. Je mehr wir über die Auswirkungen unserer Entscheidungen wissen, desto eher werden sie wohl freiwillig und ohne Gefühl der Bevormundung passieren.&nbsp;</p>
<p>Klimaschutz beschränkt sich nicht nur auf CO2-Einsparung, Klimaschutz bedeutet auch Erhalt der Artenvielfalt und damit einhergehend der Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Wir als Menschen nehmen überbordenden Einfluss auf diese Bereiche, nicht ausschließlich durch wirtschaftliche Tätigkeiten, auch durch unsere Freizeitgestaltungen. Gewisse Bereiche sollten wir als Menschheit einfach unangetastet lassen, durch unseren immer weiter vordringenden Naturgenuss bedrängen und verdrängen wir Tiere und Pflanzen aus ihren Lebensräumen.&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Anhaltspunkt wäre: Konsumentscheidungen (egal welcher Art) zu hinterfragen und auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüfen. Brauche ich das wirklich? Lieber qualitativ hochwertige Produkte kaufen, dafür weniger oft, auf eine lange Nutzungsdauer achten. Regionale Geschäfte unterstützen. Nur Saisonale Lebensmittel einkaufen. Lebensmittel aus biologischer Produktion kaufen. Weniger oft Fleisch konsumieren, dafür qualitativ hochwertig. Ökologisch bauen, natürliche Materialien verwenden, weniger Fläche versiegeln, den Rasenmähroboter entmachten (oder sein Verwaltungsgebiet massiv einschränken), Wildnis im Garten zulassen und bewusst schaffen. Öfter mal das Rad nehmen, zu Fuß gehen, Autofahrten zusammenlegen, nicht nur keinen Müll in der Natur entsorgen, sondern auch mal fremden Müll einsammeln und richtig entsorgen. Einen echten Baum pflanzen – wäre auch ein guter Anfang. (Oder zumindest die Sicht auf Laub dahingehend verändern, dass Laub kein Mist oder gar „Müll" ist.) Demokratie wahrnehmen und wählen gehen!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur &amp; Umwelt</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Garteln in der warmen Jahreszeit: Programmhighlights des Obst- und Gartenbauvereins</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/garteln-in-der-warmen-jahreszeit-programmhighlights-des-obst-und-gartenbauvereins</link>
                        <description>Der Obst- und Gartenbauverein Leonding ist der erste Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Garten. Sehenswert ist auch das Veranstaltungsprogramm, das in der warmen Jahreszeit mit zahlreichen Highlights aufwartet und allen Leondingerinnen und Leondingern offen steht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass hier so einiges wächst, blüht und gedeiht, sieht und spürt man, wenn man beim Spaziergehen einen bewussten Blick in die zahlreichen prächtigen Gärten unserer Bewohnerinnen und Bewohner wirft.&nbsp;</p>
<h2><strong>Alles rund ums Garteln</strong></h2>
<p>Man lernt nie aus, das gilt auch fürs „Garteln“. Deshalb stehen die sympathischen Expertinnen und Experten unseres Obst- und Gartenbauvereins stets mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie geben ihr fundiertes Wissen gerne weiter, nicht zuletzt in den vielen tollen Veranstaltungen und Workshops, die uns in den nächsten Monaten erwarten:</p>
<p><a href="https://www.leonding.at/veranstaltungen/detail/2816?cHash=026901e1643877deaead07d96daa2a3b" target="_blank" rel="noreferrer">TOMATENSORTEN UND MÖGLICHKEIT ZUM PFLANZENKAUF</a></p>
<p>Vortrag und Tipps rund um den Eigenbau von Tomaten</p>
<p><strong>Vortragender:</strong> Elias Mayr (Betreiber des Spiesmayr-Hofes in Appersberg)</p>
<p><strong>Wann?</strong> 23.4.2024<br><strong>Beginn?</strong> 19:00 Uhr<br><strong>Wo?</strong> Gasthaus Niederberger, Holzheim 5, 4060 Leonding</p>
<p><a href="https://www.leonding.at/veranstaltungen/detail/2817?cHash=d8d98dcb670a85103de0c3ae98b4ffc9" target="_blank" rel="noreferrer">EINE REISE IN DIE WELT DER PILZE</a></p>
<p>Vortrag zum Thema Pilze erkennen</p>
<p><strong>Vortragender:</strong> Ing. Michael Pucher</p>
<p><strong>Wann?</strong> 15.5.2024<br><strong>Beginn?</strong> 19:00 Uhr<br><strong>Wo?</strong> Gasthaus Niederberger, Holzheim 5, 4060 Leonding</p>
<p><a href="https://www.leonding.at/veranstaltungen/detail/2818?cHash=0530a45aa5a03a159f3aa7a94d94e29c" target="_blank" rel="noreferrer">NÜTZLINGE IN UNSEREM GARTEN</a></p>
<p>Vortrag darüber, wie wir Nützlinge in unserem Garten fördern können</p>
<p><strong>Vortragende:</strong> Christine Dittrich</p>
<p><strong>Wann?</strong> 19.6.2024<br><strong>Beginn?</strong> 19:00 Uhr<br><strong>Wo?</strong> Gasthaus Niederberger, Holzheim 5, 4060 Leonding</p>
<p><a href="https://www.leonding.at/veranstaltungen/detail/2819?cHash=6cb194205525b52b0da29935aa31c963" target="_blank" rel="noreferrer">HOFBEGEHUNG MIT TOMATENTUNNELBESICHTIGUNG UND TOMATENVERKOSTUNG</a></p>
<p>Hofbegehung am Hof der Familie Spiesmayr in Appersberg</p>
<p><strong>Wann?</strong> 17.7.2024<br><strong>Beginn?</strong> 18:30 Uhr<br><strong>Wo?</strong> Hof der Familie Spiesmayr, Hofweg 2, 4073 Appersberg (eigene Anfahrt)</p>
<p><a href="https://www.leonding.at/veranstaltungen/detail/2818?cHash=0530a45aa5a03a159f3aa7a94d94e29c" target="_blank" rel="noreferrer">PRAKTISCHER BAUMSCHNITT IM GARTEN</a><br><br>Vortrag im Garten von Familie Schiefermüller<br>Vortragender: Gtm. Andreas Aichinger</p>
<p><strong>Wann?</strong> 23.8.2024<br><strong>Beginn?</strong> 14:00 Uhr<br><strong>Wo?</strong> Familie Schiefermüller, Enzenwinklerstraße 3, 4060 Leonding</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur &amp; Umwelt</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-310</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Junges Theater im Ruflinger Dorfstadl</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/junges-theater-im-ruflinger-dorfstadl</link>
                        <description>Seit vier Jahren gibt es das Kinder- und Jungendtheaterensemble Act Togheter, das regelmäßig in der Pfarre Hart regelmäßig anspruchsvolle Stücke probt. Dahinter steckt die talentierte Theaterpädagogin Julia Herbrik, die neben ihrer Anstellung am Linzer Landestheater seit 2020 zahlreiche Schauspielkurse und Produktionen mit Kindern und Teenagern umgesetzt hat. Junges Theater ist ihr ein großes Anliegen, schließlich hat sie selbst als Kind viel Theater gespielt und möchte diese Begeisterung nun gerne weitervermitteln. Am 8. und 9. Juni 2024 findet im Dorfstadl Rufling die Aufführung von „Maple Valley – Schatten der Vergangenheit“ statt, zu der sie alle kulturbegeisterten Leondingerinnen und Leondinger einlädt. Im Interview hat sie uns mehr über ihre Berufung verraten:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie kamen Sie selbst zum Theater und wie entstand dann die Idee, Kindern das Theaterspielen zu vermitteln?</strong></h2>
<p>Julia Herbrik: Ich stand als Kind selbst regelmäßig als Mitglied eines Kinder-/Jugendensembles auf der Bühne. Das Theater ist seitdem nicht mehr aus meinen Leben weg zu denken. Nach der Schule war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, meine Leidenschaft zum Theater weiter zu verfolgen und fand dann eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Als Pfadfinderleiterin arbeite ich schon seit einigen Jahren mit Kindern und Jugendlichen und so kam das eine zum anderen. Nach dem Abschlussprojekt meiner Ausbildung – ein Sommertheaterkurs für Kinder mit einer kleinen Abschlussaufführung – plante ich gleich meinen ersten Jahreskurs. Seit Herbst 2020 biete ich Schauspielkurse und ein Ensemble für Kinder und Jugendliche an. Neben alldem arbeite ich seit 2017 am Landestheater Linz und konnte seither Erfahrungen als Statistin, Regiehospitantin, Regieassistentin, Beleuchtungsaushilfe und nun als Inspizientin sammeln. Durch meine vielseitigen Einblicke und Erfahrungen konnte ich schon ein breites Wissen aufbauen und all dies fließt nun in meine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ein.</p>
<h2><strong>Warum ist Theater für Kinder so empfehlenswert?</strong>&nbsp;</h2>
<p>Kinder können beim Theaterspielen unglaublich viel lernen. Von der Arbeit sowie der Kommunikation in einer Gruppe, dem Eingehen von Kompromissen bis hin zu einem eigenen kreativen Ausdruck mit Körper und Stimme. Kinder und Jugendliche gewinnen an Selbstvertrauen, wenn sie auf der Bühne stehen und vor einem Publikum auftreten. Durch Rollenspiele können Kinder neue Situationen ausprobieren und erleben, sie können neue Persönlichkeiten probieren und einfach mal dem Alltag entfliehen.</p>
<h2><strong>Was sind die Herausforderungen, was das Schöne an der Arbeit mit Kindern?</strong>&nbsp;</h2>
<p>Herausfordernd sind die großen Szenen, in denen viele Kids auf der Bühne sind. Ihnen beizubringen das, selbst wenn sie nichts sagen, es wichtig ist, was sie tun, und es auffällt, wenn sie eben nichts tun – ist nicht immer einfach. Ich habe schon verschiedene Ansätze ausprobiert, die Gruppen ändern sich immer wieder und so muss immer ein anderer Weg probiert und gefunden werden. Aber mit viel Geduld und Zeit werden auch diese Szenen gemeistert. Aber die schönen Momente lassen die herausfordernden Zeiten schnell vergessen. Die Kinder sind so voller Ideen, dass es manchmal sehr schwer ist, all diese unterzubringen, gerade dieses Jahr wo wir unser Stück selbst schreiben. Beeindruckend, was in den letzten Monaten aus sechs einfachen Sätzen (dem sehr grob umfassten Plot), entstanden ist. 16 Rollen, die nicht unterschiedlicher sein können – Persönlichkeiten und Geschichten, die mir alleine nie einfallen hätten können.&nbsp;</p>
<h2><strong>Haben Sie eine spannende Anekdote aus Ihrem Arbeitsalltag mit den Kindern oder als Schauspielerin, von der sie gerne erzählen möchten?</strong></h2>
<p>Das Spannendste ist der riesige Unterschied von der letzten Probe zur ersten Aufführung. Die Kids geben bei den Vorstellungen nicht nur Vollgas, sondern hauen mich quasi vom Hocker. Plötzlich erhalten die Rollen eine Tiefe und die Kinder spielen Emotionen, die ich zuvor noch nie in einer der Probe gesehen habe. Und wir proben und probieren echt viel aus.</p>
<p>Manchmal, wenn ich mir in Proben denke, wie kann das noch etwas werden, kommen die Mädels, die schon länger dabei sind, zu mir und sagen „Bei den Aufführungen wird es schon funktionieren, war doch immer so!“.&nbsp;</p>
<p>Das sind dann die Momente, in denen ich unglaublich dankbar dafür bin, mit solchen ehrlichen und engagierten jungen Menschen arbeiten zu können.</p>
<p>Ich bin begeistert davon, wie sehr sich die Kinder und Jugendlichen innerhalb von einem Jahr verändern und dazu lernen, ich sehe ihnen gerne beim Über-sich-hinauswachsen zu und bin glücklich, sie eine Zeit lang in ihrem Leben begleiten zu dürfen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Worauf dürfen sich die Besucher des Stücks Maple Valley freuen? Wer kann kommen?</strong>&nbsp;</h2>
<p>Menschen ab acht Jahren können sich auf eine spannende Geschichte freuen. Maple Valley – Schatten der Vergangenheit, ist eine Geschichte über eine Gruppe von Mädchen, die mitten in den Vorbereitungen für das Gründerfest zum 300-jährigen Jubiläum der Maple Valley Academy sind. Eine Schule, die gegründet wurde, um die Ausbildung der jungen Mädchen der Stadt zu fördern. Doch dann tauchen plötzlich mysteriöse Brief mit seltsamem Rätsel und Aufgaben auf. Ist eine Aufgabe erledigt, kommt schon die nächste, ob in der Gruppe oder allein, die Aufgaben steigern sich immer mehr und das Gründerfest rutscht in den Hintergrund. Bis plötzlich eine der Schülerinnen verschwindet. Was werden die Mädchen tun und was passiert mit dem Gründerfest? Findet es selbst heraus und kommt am 8. oder 9. Juni nach Rufling in den Dorfstadl – wir freuen uns auf euch!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kinder, Jugend &amp; Bildung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Radikal Darts-Weltmeister aus Leonding</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/der-radikal-darts-weltmeister-aus-leonding</link>
                        <description>In der Dartsszene kennt man den Leondinger Daniel List unter seinem Spitznamen „The Stubborn“. Der „Dickkopf“ brachte es dank seinem beharrlichen Ehrgeiz und harten Training zu zahlreichen Erfolgen im Darts-Sport bis hin zum Weltmeistertitel im „Radikal Darts“ 2019. Er spielt in der österreichischen und deutschen Landesliga, kümmert sich um den Nachwuchs von ASKÖ Ebelsberg und ist Präsident des OÖ Darts-Verbands. Im Interview hat er uns mehr über seinen Werdegang und diesen tollen Sport verraten:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Sie zählen auf Amateur-Ebene zu den besten Darts-Spielern Österreichs. Wie kamen Sie dazu?</strong>&nbsp;</h3>
<p>Ich persönlich finde, Österreich ist zu hoch gegriffen. Ich habe mit Freunden in einem Lokal angefangen, aus Spaß regelmäßig zu spielen. Irgendwann merkte der Wirt, dass wir schon sehr gut sind und meldete uns in seiner Mannschaft an und seitdem hat mich das Darts-Fieber gepackt.&nbsp; Ich habe irgendwann nach Hörsching zu den Darting Aces gewechselt, der einer der erfolgreichsten Vereine Oberösterreichs ist. Durch Training und viel Unterstützung auch von den Darting Aces gelang mir dann 2019 mein größter Erfolg: Radikal Darts Weltmeister in Lorette&nbsp;Mar Spanien.</p>
<h3><strong>Was braucht es, um im Dartsport erfolgreich zu sein?</strong></h3>
<p>Viel Training und Geduld. Es ist Mentalsport&nbsp;und der Frustfaktor ist hoch. Jedoch braucht man auch eine gewisse Ausdauer durchzuhalten, bis die ersten Erfolge kommen. Ich denke aber ein Rezept gibt es dafür nicht, es gibt gute Spieler mit viel Talent aber auch viele Spieler mit weniger Talent, die dafür mehr für ihren Erfolg arbeiten. Ich zum Beispiel bin eine Mischung, ich denke ich habe Talent, muss aber auch Zeit fürs Training investieren.</p>
<h3><strong>Was ist das Schöne an diesem Sport?</strong>&nbsp;</h3>
<p>Hierzu habe ich eine Gegenfrage: Kennen Sie einen Sport, in dem Jung, Alt oder Beeinträchtigt mit den gleichen Voraussetzungen in der gleichen Liga bzw. Turnier-Wettkampf&nbsp; gegeneinander antreten können? Ich kenne nicht viele, aber Darts ist so einer. Vor allem das Vereinsleben spielt trotz Einzelsport eine große Rolle und somit ist die Gemeinschaft etwas, was ich sehr schön finde.&nbsp;</p>
<h3><strong>Sie setzen sich sehr dafür ein, auch Kinder für den Dartsport zu begeistern: Was raten Sie Eltern?</strong>&nbsp;</h3>
<p>Es gibt bereits Studien, dass Darts vor allem&nbsp;für Kinder hilfreich sein kann, die Probleme mit der Konzentration haben oder an ADHS leiden. Darts erfordert höchste Konzentration und eine Augen-Hand-Koordination, wodurch Motorik und Konzentration gefördert werden. Vor allem das Klischee des Wirtshaussports ist Geschichte, es gibt in Oberösterreich bereits viele tolle Vereine mit Jugendarbeit, die in Vereinsheimen agieren und somit die perfekte Atmosphäre für Jugendsport zur Verfügung stellen.&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie oft trainieren Sie und was sind Ihre weiteren Ziele?</strong>&nbsp;</h3>
<p>Ich habe mittlerweile einen Trainingsplan, wenn es der Ligabetrieb bzw. die Arbeit zulässt, trainiere ich fünf Tage die Woche immer circa zwei Stunden. Meine nächsten Ziele sind im Mai die Staatsmeisterschaft und danach im August die EBU-Europameisterschaft im E-Dart. Mit der Mannschaft ist darüber hinaus auch der Bundesliga-Meister noch in Greifweite. Vor allem aber konzentrieren sich meine Zeitressourcen derzeit auf die Weiterentwicklung des Dartsports, durch mein Amt als Präsident des OÖ-Darts-Verbands&nbsp;ist das gerade mein größtes Ziel.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<h3><strong>Welche Fähigkeiten aus dem Dartsport kommen einem im Alltag und Berufsleben zugute?</strong>&nbsp;</h3>
<p>Ich bin im MC3 (Kepler Universitätsklinikum Med Campus III) tätig. Ich denke, dass meine Fähigkeit, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben mir auch im Berufsalltag&nbsp;helfen kann. Vor allem kann ich viel vom Mentaltraining&nbsp;auch in der Arbeit verwenden.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<h3><strong>Warum leben Sie gerne in Leonding?</strong>&nbsp;</h3>
<p>Leonding ist seit einigen Jahren meine Wahlheimat und ich fühle mich sehr wohl. Die Mischung aus Natur, Verkehrsanbindung und Sportangebot machen Leonding für mich zu einer lebenswerten Stadt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Mar 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Nur gemeinsam kann man Großes schaffen“</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/nur-gemeinsam-kann-man-grosses-schaffen</link>
                        <description>Die Leondinger Landjugend ist eine aktive Gemeinschaft, in der jeder Mensch zwischen 14 und 35 Jahren willkommen ist. Es geht darum, „neue Leute kennenzulernen, in der Freizeit lustige gemeinsame Stunden zu verbringen und als Team tolle Projekte umzusetzen“, erklärt Katharina Sauer, Leiterin der Landjugend Leonding-Pasching.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Burschen und Mädchen Fachgruppen der Landjugend Leonding wurden im Jahr 1954 gegründet. 1973 wurden diese zur Landjugend Leonding zusammengeschlossen. Seit 2015 wird sie unter dem Namen Landjugend Leonding-Pasching geführt. Die Vereinigung, die aktuell 70 Mitglieder zählt, feiert heuer ihr 70jähriges Jubiläum.&nbsp;</p>
<h2><strong>Es geht um Gemeinschaft</strong></h2>
<p>„Wir sind eine vielfältige, aktive Gemeinschaft im Alter von 14 bis 35 Jahren, in der jeder seine persönlichen Ideen einbringen kann. Das Dabeisein soll den Jugendlichen Spaß und Freude bereiten. Man muss keinen bäuerlichen Background haben, wie oftmals noch fälschlicherweise angenommen wird“, lädt Obfrau Katharina Sauer alle interessierten Leondingerinnen und Leondinger ein, bei der Landjugend mitzumachen. Sie selbst ist schon seit vielen Jahren voller Freude und Engagement dabei wie ihr Werdegang vom Mitglied bis zur Obfrau belegt: „Im Alter von 15 Jahren wurde ich von der damaligen Leiterin angesprochen, ob ich nicht Interesse an der Landjugend hätte. Ich war dann bei ein bis zwei Veranstaltungen dabei und beschloss, offizielles Mitglied der Landjugend Leonding-Pasching zu werden. Es folgten eine Veranstaltung nach der anderen sowohl intern, als auch diverse Bezirksveranstaltungen, an denen ich teilnahm. Nach zwei Jahren als Mitglied wurde ich dann gefragt, ob ich das Amt der Schriftführerin übernehmen wolle. Diese Funktion übte ich viele Jahre lang aus. Vor fünf Jahren legte unsere damalige Leiterin ihr Amt zurück und übergab mir die Leitung. Bei der Jahreshauptversammlung am 8.11.2019 wurde ich dann von unseren Mitgliedern offiziell gewählt“, erzählt die Leondingerin, die sich vom starken Zusammenhalt innerhalb der gesamten Ortsgruppe beeindruckt zeigt.</p>
<h2><strong>„Jeder kann auf jeden zählen“</strong></h2>
<p>Die Landjugend bietet den jungen Menschen Sicherheit und Zusammenhalt, in der Freizeit werden lässige Ausflüge gemacht und tolle Projekte umgesetzt: Von Skiwochenenden, Rad-, Wander- und Sommerausflügen über Fachabende, Partys und Feste, die gemeinsam organisiert werden bis hin zur aktiven Brauchtumspflege ist für jeden etwas dabei. „Wir von der Landjugend sind auch darauf bedacht, den jungen Menschen unser Brauchtum näherzubringen: Sei es der gemeinsame Heringsschmaus am Aschermittwoch, das Maibaumstehlen rund um den ersten Mai oder Projekte wie das Most- und Cidermachen, auch Feste oder Veranstaltungen wie z.B. der Adventmarkt am Stadtplatz gehören hier dazu. Ebenso organisieren wir als Team Festlichkeiten so wie heuer am 25.Mai unser 70-jähriges Jubiläumsfest. All das sind Dinge, bei denen wir im Anschluss gemeinsam Resümee ziehen und stolz darauf zurückblicken können, dass wir das geschafft haben. Denn nur zusammen kann man solche Aktionen bewältigen!“, erklärt Sauer die Wichtigkeit des Zusammenhalts und weiter: „Ohne Gemeinschaft wäre es nicht die Landjugend. Denn egal ob beim Erntekrone binden, beim Most machen, beim Ostereier verteilen im Altenheim oder bei den verschiedensten Stammtischen, welche einmal im Monat stattfinden – ohne Gemeinschaft geht es nicht“, betont Sauer. Die Ortsgruppe besteht aktuell zur Hälfte aus Mädchen und zur Hälfte aus Burschen. Seit der Pandemie ist es immer schwerer, neue Mitglieder zu finden bzw. zu motivieren. Umso mehr freut sich Sauer über jede Leserin oder jeden Leser, der sich für die Landjugend Leonding-Pasching interessiert – einfach bei&nbsp;<strong>Fabian Tamesberger&nbsp;</strong>(<a href="mailto:fabian.tamesberger@gmx.at">fabian.tamesberger@gmx.at</a>) kurz melden und vorbeischauen!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-307</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Die Kirche Leonding-Doppl-Bruder Klaus – ein Ort der inneren Einkehr</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/die-kirche-leonding-doppl-bruder-klaus-ein-ort-der-inneren-einkehr</link>
                        <description>In Leonding-Doppl steht eine charmante kleine Kirche, die dem Hl. Niklaus von der Flüe geweiht wurde. Am 21.März ist der Todestag des Schweizer Mystikers (1417-1487), der sich Zeit seines Lebens als Asket und Seelsorger mit tiefgreifenden Gedanken beschäftigt hat.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Niklaus von der Flüe (Bruder Klaus) lebte im 15. Jahrhundert und war ein Schweizer Einsiedler, Asket und Mystiker, der als Seelsorger auch einflussreiche europäische Staatsoberhäupter beriet. Ihm zu Ehren wurde das Gotteshaus der Pfarre Leonding-Doppl-Bruder Klaus geweiht. Der Sakralbau in der Haidfeldstraße 27 wurde in den 1960er Jahren gemäß den Plänen des Linzer Architekten Hans Dittenberger errichtet.</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Starker Zuzug nach dem Zweiten Weltkrieg</strong></h2>
<p class="text-justify">Doppl ist der südlichste Stadtteil von Leonding. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten viele Menschen in der lebenswerten Region ihre Häuser. Die katholische Kirche erkannte rasch, dass durch den starken Zuzug in dieser Siedlung ein eigenes Seelsorgezentrum nötig war. Im Jahr 1957 wurden der Pfarrhof und das Pfarrheim der damaligen Expositur Doppl errichtet. Gemäß der damaligen städtebaulichen Situation sollte das Antlitz des Gebäudes eher schlicht anmuten. Man nutzte anfangs den Pfarrsaal auch als Notkirche. Passend zur Grundstücksgröße plante man eine Verbindung der drei Baukörper Pfarrsaal, Pfarrhof und Kirche. Davor befindet sich der freistehende Glockenturm.&nbsp;</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Platz zum Verweilen und in sich Gehen</strong></h2>
<p class="text-justify">Der Kirchenraum wurde auf der trapezförmigen Grundfläche errichtet und ist so ausgerichtet, dass in der Achse der Turm, das Kirchenschiff, der Altar und der Haupteingang liegen.&nbsp; Von der Straße aus tritt man durch den Turm in die Kirche ein, ein verbindendes Dach zwischen Turm und Kirche führt zum Haupteingang. Ganz im Sinne des Hl. Bruder Klaus, für den die innere Einkehr stets wichtig war, sind Kirchenbesucher in diesem Areal zur inneren Sammlung vor dem Betreten des Gotteshauses aufgerufen. Beim Betreten ergibt sich dann rasch ein Blick auf den schmucken Altar.&nbsp;Die Glockenweihe fand im Oktober 1961 statt. Der Kirchenbau wurde dann zwei Jahre später, am 24. März 1963, geweiht. Die Pfarrkirche ist nicht nur ein Ort der inneren Einkehr, sondern auch der Gemeinschaft: Heute werden hier regelmäßig&nbsp;<a href="https://www.dioezese-linz.at/leonding-doppl" target="_blank" rel="noreferrer">kirchliche Feste und die Hl. Messe</a> gefeiert und einzigartige Konzerte veranstaltet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-306</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zweites E-Lastenrad für Leondingerinnen und Leondinger</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/zweites-e-lastenrad-fuer-leondingerinnen-und-leondinger</link>
                        <description>Leonding setzt auf umweltfreundliche Mobilität. Nicht zuletzt deshalb wurde vor einem Jahr ein Transportrad-Sharing-Angebot am Stadtplatz installiert, das von den Leondingerinnen und Leondingern gut angenommen wird. Seit kurzem gibt es auch am Harter Plateau ein E-Transportrad, das sich die Menschen rund um die Uhr kostenlos ausleihen können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bestimmt haben es einige unserer Leserinnen und Leser schon einmal gesehen oder vielleicht sogar selbst ausprobiert: Seit April des Vorjahres steht hinter der Bushaltestelle am Stadtplatz Leonding ein E-Lastenrad, das sich alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betriebe jederzeit kostenlos für ihre Transporte ausleihen können. Diese klimafreundliche Initiative wurde von der Stadt Leonding in Kooperation mit KEM-Kürnbergerwald und dem Österreichischen Klima- und Energiefonds ins Leben gerufen.</p>
<h2><strong>Mehr als 2.500 km klimaneutral zurückgelegt!</strong></h2>
<p>Mit dem Rad der Marke „Urban Arrow“, das über einen E-Bike-Motor verfügt, der bis zu 25 km/h unterstützt, können bis zu 125 kg schwere Güter transportiert werden. Von Möbeln und Geräten bis hin zum Gartenzubehör wurde seither schon so einiges damit durch die Stadt gefahren: „Unser 24/7 E-Lastenradsharing wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Aktuell haben wir zwei E-Lastenräder in Betrieb. Rund 30 Nutzerinnen und Nutzer radeln damit regelmäßig umweltfreundlich durch Leonding. Das Lastenrad am Stadtplatz ist bald ein Jahr im Betrieb und es wurden damit bereits über 2.500 km umweltfreundlich zurückgelegt“, freut sich Organisator Josef Fürnhammer von der Klima- und Energie-Modellregion Kürnbergwald.</p>
<h2><strong>Zweites E-Lastenrad im Einsatz</strong></h2>
<p>Die Initiative kam so gut an, dass kürzlich ein zweites E-Lastenrad angeschafft wurde, das am Standort Harter Plateau zu finden ist. Das familientaugliche E-Transportrad „Bullitt Bike“ verfügt über Sitze für zwei Kinder und kann ebenso online reserviert und unter dem Gebäudevordach des Stadtteilbüros in der Harterfeldstraße 9 abgeholt werden. „Das Rad am Harter Plateau ist auch für den Kindertransport tauglich. Aktuell sind an diesem Standort neun Nutzerinnen und Nutzer registriert. Ca. 600 Kilometer wurden bereits mit diesem Rad zurückgelegt – und das in den Wintermonaten. In Anbetracht der Witterung eine echte Erfolgstory!“, ist Fürnhammer von den motivierten Leondingerinnen und Leondingern begeistert. Wer sich ein E-Transportrad ausleihen möchte, kann sich schnell und einfach über die Webplattform <a href="https://radverteiler.at/" target="_blank" rel="noreferrer">radverteiler.at</a> anmelden und es am gewünschten Tag reservieren. Die Abholung funktioniert mittels „smarter Verleihbox“, die man via Smartphone öffnet und aus der man Schlüssel, Ladegerät und Akku entnehmen kann.&nbsp;</p>
<h2><strong>Was kann ich mit einem E-Lastenrad transportieren?</strong></h2>
<p>„Mit beiden Rädern können verschiedenste Sachen transportiert werden. Das Rad am Stadtplatz steht für Lasten bis zu 125 kg zur Verfügung. Die Nutzerinnen und Nutzer erledigen damit den Wocheneinkauf, die Müllentsorgung im ASZ oder fahren zum Picknick im Grünen. Das Rad am Harter Plateau ist auch kindertransporttauglich, es wird gerne von&nbsp;Familien genutzt, die auf das zweite Auto bewusst verzichten“, erklärt Fürnhammer, der betont, dass jeder von uns seinen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten kann: „Jede/r einzelne Bürgerin und Bürger kann zum Klimaschutz beitragen, indem viele Wege bewusst zu Fuß bzw. mit dem Rad oder auch mit dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsangebot in Leonding zurückgelegt werden. Es gilt, bewusst auf das Auto zu verzichten. Eine aktive Mobilität senkt nicht nur den CO<sub>2</sub> -Ausstoß, sondern leistet durch die tägliche Bewegung zu Fuß oder mit dem Rad auch einen Beitrag zur eigenen Gesundheitsvorsorge. Ein weiterer Tipp wäre noch, den TIM-Knoten am Stadtplatz in Leonding zu nutzen. Das ist ein PKW-Sharing-Angebot der Linz AG mit PKWs und E-Autos. Wer auf das Zweitauto verzichtet, spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Mobilität &amp; Verkehr</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 08:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Der Leondinger, der Rihanna &amp; die Rolling Stones fliegt</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/der-leondinger-der-rihanna-die-rolling-stones-fliegt</link>
                        <description>Der Leondinger Georg Bernhofer ist seit mehr als 30 Jahren Pilot und hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Superstars auf ihren Tourneen sicher an ihre Ziele geflogen. Obwohl er schon praktisch überall auf der Welt war, kommt er immer wieder gerne nach Leonding zurück. Warum es so schön ist, hier zu landen, hat er uns im Interview verraten – ebenso wie ein paar spannende Anekdoten aus der Luft und der Welt der Stars:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.georgbernhofer.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Georg Bernhofer</a> im Interview:<br>&nbsp;</h2>
<h3><strong>Wie kamen Sie dazu, Pilot zu werden?</strong></h3>
<p>Schon als Kind haben mich die vielen Knöpfe und die Technik eines Flugzeugs fasziniert. Mein Opa hat mir dann zur Firmung einen Rundflug geschenkt und seitdem war es um mich geschehen. Für mich gab es dann keinen anderen Berufswunsch mehr und ich habe konsequent darauf hingearbeitet.<br>&nbsp;</p>
<h3><strong>Gab es im Laufe Ihrer Berufskarriere auch schon Situationen, in denen Sie Angst hatten oder bleiben Pilotinnen bzw. Piloten stets ruhig?</strong></h3>
<p>Nein, Angst hatte ich noch nie, aber ich habe großen Respekt vor meiner Arbeit und ich habe gelernt, alles und jedes immer wieder kritisch zu hinterfragen.<strong> </strong>Pilotinnen bzw. Piloten haben ja ein umfangreiches Training und eine strenge Ausbildung durchlaufen, um auf verschiedene Situationen vorbereitet zu sein. Wir sind darauf geschult, ruhig und besonnen zu handeln, um in kritischen Situationen angemessen zu reagieren. Ich hatte vor Jahren einmal eine Situation, wo ich nach dem Start aufgrund eines Problems in einem Triebwerk dieses auch im Flug ausschalten musste. Wir nennen das „precautionary shutdown“, also ein Ausschalten eines Triebwerks bevor es aufgrund eines Problems selber ausfällt und dabei Schaden anrichtet. Dies ist aber extrem selten und ich hatte das bisher in meiner mehr als 30-jährigen Karriere nur einmal. Aber auf diese Vorfälle sind wir trainiert und dies wird in einem Simulator alle sechs Monate immer wieder geschult.</p>
<h3><strong>Sie gelten als der „Pilot der Superstars“, der schon Adele, Bon Jovi, die Rolling Stones, Rihanna, Jennifer Lopez, Elton John, Madonna oder Whitney Houston sicher ans Ziel gebracht hat. An welche Anekdoten mit den Promis erinnern Sie sich besonders gerne?</strong></h3>
<p>Da gibt es natürlich sehr viele Anekdoten und die meisten bleiben bei mir unter Verschluss ?<strong> </strong>Aber die echten Superstars sind im Grunde alle sehr umgänglich und freundlich. Ich denke da nur an Elton John, mit dem wir auf einer dreimonatigen Welttournee unterwegs waren. Der war uns gegenüber immer sehr nett und höflich. Er kam öfters ins Cockpit und fragte uns, ob es uns gut geht und ob wir gut versorgt werden. Nach der Tournee hatte ich noch ein wenig Kontakt mit seinem Team und wir wurden damals immer zum „Life Ball“ in Wien, den er als Schutzherr ja öfters besucht hatte, eingeladen. Auch durften wir während der dreimonatigen Tournee immer wieder mit auf die Konzerte und konnten uns dort im Backstagebereich aufhalten.</p>
<p>Jahre danach war ich einmal mit meiner Frau in London und sah zufällig ein Plakat von einem Konzert von ihm in Hammersmith. Ich rief einfach seinen persönlichen Assistenten an und schon wurden wir zu dem Konzert eingeladen, sogar mit Backstagezugang. Nach dem Konzert gab es noch ein gemütliches Zusammensitzen auf der Bühne, wo ein wenig Essen serviert wurde und wir, meine Frau und ich, saßen mit circa 30 Leuten und auch mit Elton John zusammen an einem Tisch und hatten einfach nur Spaß. Elton John ist wirklich ein Superstar, menschlich wie musikalisch.</p>
<p>Für mich richtig cool und ein kleiner Höhepunkt war aber der Flug mit Whitney Houston. Aber nicht sie war der spannende Teil der Reise, sondern ihre Mutter, die auch mit an Bord war. Cissy Houston war während der 70er Jahre Teil der Sweet Inspirations. Das waren die Backgroundsängerinnen von Elvis Presley und ich bin ein echter Elvis Fan. Während der Zeit – wir waren eine ganze Woche mit der Truppe unterwegs – erzählte mir Cissy immer wieder von ihren Erlebnissen mit Elvis und was für eine unglaubliche Zeit das damals für sie war. Näher bin ich Elvis wahrscheinlich nie mehr gekommen.</p>
<h3><strong>Sie halten auch Vorträge für Führungskräfte, in denen Sie Ihre Erfahrungen weitergeben. Können Sie uns etwas darüber erzählen?</strong></h3>
<p>In diesen Workshops und Vorträgen sowie Keynotes versuche ich Führungskräfte und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Branchen unsere Errungenschaften aus der Luftfahrt ein wenig zu vermitteln. Ich versuche niemandem zu erklären, wie er oder sie ihren Job machen soll, sondern ich erkläre nur, wie wir unseren machen und wie wir dabei erfolgreich geworden sind. &nbsp;</p>
<p>In den letzten 40 Jahren haben wir intensiv daran gearbeitet, die „Human Factors“ – also die nicht technischen Fähigkeiten wie Kommunikation, Entscheidungsfindung, Führungs- und Teamverhalten, Fehlermanagement sowie die situative Aufmerksamkeit – auf ein neues Niveau zu heben. Und das haben wir geschafft, auch wenn es dauerte und viel Arbeit kostete.</p>
<p>Diese Faktoren werden bei uns in sogenannten „Crew Ressource Management“ Schulungen jedes Jahr trainiert, aber genau diese Faktoren können auch in jeder anderen Branche geschult werden. Und jede/jeder Teamleiterin oder Teamleiter, Abteilungsleiterin oder Abteilungsleiter sowie Geschäftsführerin oder Geschäftsführer ist eben Kapitänin bzw. Kapitän in seiner Abteilung und leitet und führt dort sein Team. Auch diese Person sollte all diese nichttechnischen Fähigkeiten sowie menschlichen Leistungsfähigkeiten und ihre Grenzen kennen.</p>
<p>Fehlende Durchsetzungskraft, Druck, Normen, Selbstüberschätzung, Ablenkung, Mangel an Kommunikation usw. betreffen ja nicht nur uns in der Luftfahrt, sondern jedes Unternehmen oder jedes Team. Wir haben aber mittlerweile gelernt, mit diesen Faktoren umzugehen und haben sie auch sehr gut im Griff.</p>
<h3><strong>Welche Eigenschaften und Strategien braucht es im Cockpit und was können wir uns im Beruf oder Alltag davon abschauen?</strong></h3>
<p>Um Pilot zu werden, sollten bestimmte Eigenschaften vorhanden sein, die aber meiner Meinung nach jeder Mensch im beruflichen Alltag ein wenig haben sollte, deswegen auch meine Schulungen und Workshops. Konzentration, Entscheidungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen, Belastbarkeit, Krisenbewältigung sowie Verantwortungsbewusstsein sind doch überall von Vorteil und diese nichttechnischen Fähigkeiten kann man sich auch antrainieren. Es ist ganz wichtig, dass man sich diese immer wieder ins Bewusstsein ruft. Diese Strategien können jedem Menschen helfen, effektive Führung und Zusammenarbeit zu fördern und mit neuen Herausforderungen umzugehen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die genaue Anwendung dieser Strategien je nach Unternehmenskontext variieren kann.</p>
<h3><strong>Sie sind ein Wahl-Leondinger, der schon jeden Kontinent der Welt gesehen hat. Was macht Leonding im Vergleich so besonders und warum ist es schön, nach Hause zu kommen?</strong></h3>
<p>Weil Leonding mittlerweile meine Heimat geworden ist. Ich glaube Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt und das ist eben Leonding und auch Oberösterreich für mich. Oberösterreich bzw. Leonding ist ein schönes Plätzchen auf dieser mittlerweile fragilen Welt und wir müssen uns bemühen, es so gut wie möglich zu bewahren und zu schätzen. Ich bin wirklich viel herumgekommen, aber ich möchte nirgends lieber leben als in Österreich und eben jetzt in Leonding. Die meisten Probleme, die uns hier beschäftigen sind im Vergleich zu dem, was ich schon so gesehen und erlebt habe, nicht der Rede wert.</p>
<p>Mittlerweile bin ich hier angekommen und das wird sich auch nicht mehr ändern. Auch bin ich hier in Oberösterreich sozial tief verankert in einem Kreis von guten Freunden und auch das ist mir und meiner Familie sehr wichtig. Was sollte ich denn in Dubai oder in sonst wo tun?</p>
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                                <category>Mobilität &amp; Verkehr</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 08:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Indoor Golf: Ein einzigartiges Erlebnis in Leonding </title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/indoor-golf-ein-einzigartiges-erlebnis-in-leonding</link>
                        <description>Ob leidenschaftliche/r Golferin bzw. Golfer oder Anfängerin bzw. Anfänger – wer den Sport unabhängig vom Wetter das ganze Jahr über ausüben und eine tolle Zeit verbringen möchte, ist bei RUFF Indoor Golf in Leonding bestens bedient. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„<a href="https://ruffgolf.at/indoor-golf/leonding/" target="_blank" rel="noreferrer">RUFF Golf</a> ist Europas modernstes Golf Entertainment Konzept – explizit geschaffen für Golferinnen und Golfer aller Spielstärken als auch für Anfängerinnen und Anfänger“, erklärt Markus Gaggl, selbstständiger Master-Franchise Partner der Regionen Österreich, Deutschland und der Schweiz. Im ehemaligen Uno Shopping in Leonding, das viel Platz und eine ideale öffentliche Verkehrsanbindung bietet, entstand auf 650 Quadratmetern die erste Golf-Lounge in Mitteleuropa. Wohlbefinden, Geselligkeit und erstklassiger Service stehen hier ebenso im Fokus wie die Leidenschaft für den Golfsport. Das Ergebnis: Ein besonderer Ort, um sich zu treffen, Kontakte zu knüpfen und eine gute Zeit zu verbringen.</p>
<h2><strong>Ein Treffpunkt für alle Golf-Interessierten</strong></h2>
<p>„RUFF Golf ein Treffpunkt für all jene, die Interesse am Golfsport haben – von Profis bis hin zu absoluten Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern. Kurzum: Wir bieten ein modernes Clubhaus ohne jegliche Beschränkungen“, führt Gaggl aus und weiter: „Unsere fünf high-tech Golfsimulatoren aus dem Profi-Sport werden mit Angeboten für Anfängerinnen bzw. Anfänger sowie Golferinnen und Golfer aller Leistungsstufen kombiniert. Auf den Simulatoren können Golf gespielt, trainiert oder Spiele gespielt werden. Die Spiele haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind sowohl spannend als auch lustig – eine echte Alternative zu anderen Entertainmentangeboten wie beispielsweise Bowling. Damit haben wir ein ganzheitliches Angebot für alle Golf-Interessierten geschaffen. Die erforderliche Ausrüstung wird von uns kostenlos zur Verfügung gestellt und es gibt immer eine Einführung durch unser geschultes Team.“ Bei Ruff Indoor Golf steht aber nicht nur der Sport, sondern auch das Wohlbefinden im Fokus, eine eigener Gastro-Bereich lockt zur Stärkung danach.</p>
<h2><strong>Golf zugänglicher machen</strong></h2>
<p>Jede Idee hat ihre Geschichte – und so ist es auch bei Indoor Golf. „Die Idee war es den Golfsport für alle zugänglich zu machen und vermeintliche Barrieren zu reduzieren. Bei uns ist weder Vorwissen noch eine eigene Ausrüstung und schon gar keine Platzreife oder Clubmitgliedschaft erforderlich. Wir haben keine Kleidungsvorschriften und bei vier Personen kostet die Stunde Indoor Golf zwischen €11,25 und €12,5 pro Person, was auch das Image einer teuren Aktivität relativiert“, klärt Gaggl auf. „Österreich ist, was den internationalen Golfsport betrifft, in der Vergangenheit stecken geblieben. Mit knapp über einem Prozent Golfspielerinnen und Golfspieler bezogen auf die Bevölkerung, sind wir weltweit im letzten Drittel angesiedelt. Schweden hat beispielweise fast sieben Prozent Golfspielerinnen und Golfspieler, Island gar 17 Prozent! Für diese Zahlen gibt es keine rationalen Begründungen, außer dass der Golfsport bei uns exklusiv gehalten wurde. Die oft vorgeschobenen Kosten für ein Jahr Golf sind mit anderen Hobbies wie dem Radsport oder Skisport absolut zu vergleichen. Mit unserem inkludierenden Ansatz, wollen wir mehr Menschen zu diesem großartigen Sport bringen“, freut er sich.</p>
<h2><strong>Leonding als Standort erster Wahl</strong></h2>
<p>„Städtisch und trotzdem nahbar sind die Leondingerinnen und Leondinger sehr aktive Menschen, die nach Abwechslung suchen und immer wieder was Neues ausprobieren möchten. Aus diesem Grund haben wir uns für den Standort in Leonding entschieden“, erklärt der sympathische Golfliebhaber. Auf die Frage, ob er eine nette&nbsp; Anekdote aus seiner Tätigkeit bei Ruff Indoor Golf mit uns teilen kann, antwortet Gaggl: „Wir werden regelmäßig von Nicht-Golferinnen und Golfern angerufen und gefragt, ob sie auch wirklich zu uns kommen dürfen. Unsere Antwort ist, dass wir RUFF genau aus diesem Grund gegründet haben – jeder soll die Möglichkeit haben, diesen tollen Sport ausprobieren zu dürfen!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unterwegs</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Feb 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lukaskirche – ein „junge“ Kirche in Leonding</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/lukaskirche-ein-junge-kirche-in-leonding</link>
                        <description>Die Geschichte der evangelischen Pfarrgemeinde in Leonding reicht weit zurück. Doch erst mit der Weihe der Lukaskirche im Jahr 1980 wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, sodass Leonding 2006 zur selbständigen evangelischen Pfarre erhoben werden konnte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Leonding freut sich über eine „kleine, aber feine evangelische Gemeinschaft, die durch die Herzlichkeit der Hauptamtlichen und Freiwilligen getragen wird“, wie es Günter Renner in seiner Google-Rezension perfekt auf den Punkt bringt. Der Weg dorthin war von einigen wesentlichen Entscheidungen getragen: Im Jahr 1781 erließ Kaiser Joseph II. ein Toleranzpatent, das zuvor diskriminierten Minderheiten eine freiere Ausübung ihrer Religion ermöglichte. Daraufhin meldeten sich im Ortsteil Rufling geheime Protestanten, die sich 1783 an der Gründung der Pfarrgemeinde Thening beteiligten. Im Jahr 1850 wurde die Pfarrgemeinde Linz von Thening abgelöst.</p>
<h2><strong>Leonding als Zufluchtsort für evangelische Flüchtlinge</strong></h2>
<p>Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges kamen viele evangelische Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach Oberösterreich und errichteten Siedlungen. Eine von ihnen befand sich im Leondinger Stadtteil Doppl. Erste Rufe nach einer eigenen Gemeindegründung in Leonding wurden nach einer Erbschaft der Pfarrgemeinde Linz im Jahr 1950 laut. So fanden ab Winter 1955 die ersten regelmäßigen evangelischen Gottesdienste statt, welche dann im katholischen Pfarrsaal der Stadt Leonding abgehalten wurden. Pfarrer Walter Böhmig übernahm 1963 die Seelsorge. 13 Jahre später wurde ein Ausschuss gegründet und Leonding zur Predigtstation erhoben. Die Gottesdienste fanden in dieser Zeit im Musikheim der Trachtenkapelle Leonding statt. Es war dringend an der Zeit für ein eigenes Gebäude.</p>
<h2><strong>1978 wurde der Grundstein gelegt</strong></h2>
<p>Mehrere Entwürfe – unter anderem des Architekten Hubert Taferner – wurden diskutiert und man entschied sich letztlich 1977 für die Planung des Baureferenten im Presbyterium, Günther Holzner. Im November 1978 wurde der Grundstein für unsere Lukaskirche gelegt, die am 27.April 1980 geweiht werden konnte. Sechs Jahre später wurden eine Pfarrer- und eine Küsterwohnung angebaut und 1987 feierlich geweiht. In Folge dessen wurde Rufling von Thening nach Leonding umgepfarrt. Ein weiteres Highlight war die Weihe der Orgel im Oktober 1989. Mit der Errichtung des Pfarrbüros konnte Leonding Anfang des Jahres 2006 zur eigenständigen Pfarre erhoben werden. Die Lukaskirche ist seither die Pfarrkirche der Evangelischen Kirche A.B. und gehört zur evangelischen Superintendur Oberösterreich.</p>
<h2><strong>Bunt, vielfältig, nachdenklich und fröhlich</strong></h2>
<p>Nicht nur das schöne Gebäude, sondern die vielen positiven Menschen sind es, die unsere <a href="https://www.lukaskirche.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Lukaskirche</a> zu einem besonderen Ort machen. Das evangelische Gemeindeleben präsentiert sich bunt, vielfältig, nachdenklich und fröhlich. Mit Angeboten wie Eltern-Kind-Gruppen, Kinderclub, Jungschar bis hin zum Seniorenkreis Spätlese für Menschen im „(Un-)Ruhestand“ finden sich zahlreiche Aktivitäten für Jung und Alt. Man spürt, nicht nur das Gebäude ist „jung“, sondern auch die Ideen und Impulse in dieser herzlichen Glaubensgemeinde. Auch bei den <a href="https://www.lukaskirche.at/gottesdienste/" target="_blank" rel="noreferrer">Gottesdiensten</a> wird auf Vielfalt geachtet: Es gibt traditionelle Gottesdienst ebenso wie Kinder- und Familiengottesdienste, meditative Abendgottesdienste oder einer sehr modernen Version #feierdeslebens. Letztere findet einmal monatlich statt und widmet sich spannenden Lebensthemen und Glaubensfragen im Rahmen moderner Lieder, kreativer Mitmachaktionen und einer spirituellen Gemeinschaft. Eine echte Feier des Lebens!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-302</guid>
                        <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsam reparieren statt wegwerfen</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/gemeinsam-reparieren-statt-wegwerfen</link>
                        <description>Unter diesem Motto findet am Mittwoch 21.2.2024 bereits zum fünften Mal das Repair Café im Michaelszentrum (Michaelsbergstraße 25, 4060 Leonding) statt. Ein sinnstiftendes Projekt der Agentur für Standort und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Pfarre St. Michael und Otelo Leonding, das ein bedeutendes Zeichen für Nachhaltigkeit und bewussten Konsum setzt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dinge zu reparieren anstatt sie zu entsorgen und neu zu kaufen ist nicht nur nachhaltiger, sondern schont auch den Geldbeutel. Nicht zuletzt deshalb lohnt sich ein Besuch im Leondinger Repair Café, das jeden dritten Mittwoch im Monat von 16 bis 19 Uhr im Michaelszentrum in gemütlicher Atmosphäre stattfindet. Aber nicht nur deswegen. Auch das nette Miteinander, die Gespräche und das gemeinsame Arbeiten bis hin zum Erfolgserlebnis, wenn etwas repariert werden kann, machen die Veranstaltung zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt.</p>
<h2><strong>Mehr als die Hälfte funktioniert am Ende wieder</strong></h2>
<p>Und freudige Erfolge gibt es dabei zur Genüge: „Rund 60 Prozent der Geräte konnten das Repair Café auch wieder funktionstüchtig verlassen. Das Interesse der Leondingerinnen und Leondinger ist groß, bis zu 30 Reparaturannahmen waren es bislang bei den einzelnen Terminen“, freut sich Organisator Josef Fürnhammer, Manager der Klima- und Energie-Modellregion Kürnbergwald der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Egal, ob als Hobby-Bastlerin bzw. Hobby-Bastler und helfende Hand oder Hilfesuchende bzw. Hilfesuchender mit einem kaputten Gerät oder Kleidungsstück – jeder kann hinkommen und mitmachen. Bei der tollen Initiative geht es nicht nur um das soziale Miteinander, sondern auch um den Austausch von Wissen, die Förderung nachhaltiger Lebensweise und die Sensibilisierung für die Umweltauswirkungen unseres Handelns. Jeder von uns kann Teil dieser Bewegung sein, die dazu beiträgt, Ressourcen zu schonen.</p>
<h2><strong>An Morgen denken</strong></h2>
<p>„Das Repaircafe Leonding ist eine Idee von verschiedenen Trägerinnen und Trägern. (OTELO, Pfarre Leonding, KEM Kürnbergwald, undStandortagentur Leonding), die Hauptkoordination hat die Standortagentur bzw. KEM Kürnbergwald übernommen. Die Grundidee war es, Haushaltsgeräte, Kleidungsstücke, etc., &nbsp;die reparaturbedüftige Haushaltsgeräte und Kleidungsstücke gemeinsam und unter Anleitung wieder zum Laufen zu bringen bzw. zu reparieren und so die Funktionslaufzeit der Geräte zu erhöhen und einen aktiven Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten“, erzählt Fürnhammer über die Idee dahinter. Mitbringen kann man alles, was eine Einzelperson tragen kann: Von kleinen Haushaltsgeräten über Spielzeug bis hin zu Elektrogeräten oder Kleidung – die Teilnahme ist kostenlos. Technikbegeisterte Handwerkerinnen und Handwerker oder Näherinnen und Näher, die gerne mithelfen möchten, sind jederzeit willkommen. Werkzeuge sind vor Ort vorhanden, es entstehen weder Verpflichtungen, noch Kosten.</p>
<p>Nutzen auch Sie die Chance und bringen Sie Ihre defekten Schätze vorbei! Weitere Infos und Termine finden Sie <a href="https://www.standort-leonding.at/repair-cafe/#:~:text=Am%2020.,f%C3%BCr%20Nachhaltigkeit%20und%20bewussten%20Konsum." target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit &amp; Soziales</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Feb 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Goldhaubenfrauen: Gelebte Tradition und soziales Engagement</title>
                        <link>https://blog.leonding.at/c/goldhaubenfrauen-gelebte-tradition-und-soziales-engagement</link>
                        <description>Mathilde Wesinger ist Obfrau der Goldhaubengruppe Leonding. Im Interview erzählt sie uns mehr über die Goldhaubenkultur, wie lange sie für die Fertigung ihrer Goldhaube benötigt hat und wofür sich Goldhaubengruppen einsetzen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine Goldhaube ist eine mit vergoldeten, runden Metallplättchen, genannt Flitter, Pailletten und sonstigen verschiedenen Blüten- und Blätterformen bestickte Goldweberei. Diese wird dann auf ein vorgefertigtes Drahtgestell genäht, in Form gebracht und mit Knauf und schwarzer Masche&nbsp;vervollständigt“, erklärt Mathilde Wesinger, Obfrau der Goldhaubengruppe Leonding.</p>
<h2><strong>Gelebte Tradition </strong></h2>
<p>Die reichbestickte Goldhaube ist bis heute ein wichtiger Teil der oberösterreichischen Festtracht. Sie wird von den Goldhaubenfrauen hauptsächlich zu kirchlichen Anlässen, aber auch zu Jubiläumsfeiern in den Gemeinden, Städten und einzelner Gruppen sowie zu diversen kulturellen Veranstaltungen getragen, wo die aufwendigen Kopfbedeckungen für viel Bewunderung sorgen. 2016 wurde die Herstellung und Verwendung der Linzer Goldhaube von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt.</p>
<p>Schon um 1760 wurde in bürgerlichen Kreisen die Böndel- oder Bodenhaube getragen. „Die Goldhaube in ihrer jetzigen Form gibt es seit ca. 1835, damals Linzer Goldhaube genannt und ist eine Fortsetzung der Goldböndelhaube“, weiß Wesinger. Das Aussterben der Trachten im 19. Jahrhundert brachte die Goldhauben fast in Vergessenheit. Heute werden sie im Zuge der Trachtenerneuerungsbewegung wieder gepflegt und getragen. „Eine Renaissance erlebte die ‚Goldhaubenkultur‘ in den 70er Jahren durch die Initiative der damaligen Landesobfrau der Goldhauben- und Kopftuchgruppen Fr. Anneliese Ratzenböck und es wurden damals in beinahe jeder Gemeinde Stickkurse abgehalten“, freut sich Wesinger.</p>
<h2><strong>Die Liebe zur Goldhaube </strong></h2>
<p>Wie Wesinger die Liebe zur Goldhaube entdeckt hat, erklärt sie uns so: „Das war auf meinem Schulweg in Wels. Jeden Tag kam ich an der Auslage eines Geschäftes vorbei, in der auf einer alten Holztruhe eine Goldhaube ausgestellt war. Und immer dachte ich: ‚So was Schönes. Wenn ich erwachsen bin, möchte ich auch einmal so eine haben.‘ Und als dann zehn Jahre später in meinem Heimatort ein Stickkurs angeboten wurde, war ich natürlich dabei und habe mir eine Goldhaube gestickt. Ich war immer schon eine langsame Stickerin. Ich habe ca. 450 Stunden nur fürs Sticken gebraucht.<br> Das Aufnähen und die Fertigstellung wurde damals von der Kursleiterin erledigt.“ Tatsächlich ist das Sticken einer Goldhaube eine durchaus aufwendige Handarbeit, die viel Geduld und Genauigkeit erfordert, der Näherin aber auch viel Raum für Kreativität lässt – Exklusivität garantiert.</p>
<h2><strong>Goldhaubengruppen und ihr soziales Engagement </strong></h2>
<p>Die Goldhaubengruppen stehen jedoch nicht nur für gelebte Tradition, sondern auch für ihr soziales Engagement: Sie sind der größte weibliche Charity-Club im Land. „Hauptsächlich werden soziale Projekte unterstützt. Das Geld dafür verdienen die Goldhaubenfrauen mit den unterschiedlichsten Aktivitäten in den jeweiligen Gruppen wie dem Guglhupfsonntag, der Beteiligung an Oster- und Weihnachtsmärkten, dem Kuchenverkauf bei diversen Festen usw.“, erklärt Wesinger. Nicht umsonst lautet der Leitspruch der Goldhaubenfrauen in Oberösterreich „Wir leben Gemeinschaft, bewahren Altes und wagen Neues, wir geben mit Liebe.“</p>
<h2><strong>Die Goldhauben in Leonding</strong></h2>
<p>Auch in Leonding setzen sich die Goldhaubenfrauen für die Gemeinschaft ein. „Ich lebe nun seit 40 Jahren in Leonding. Obfrau der Goldhaubengruppe Leonding bin ich seit 18 Jahren. Seit 26 Jahren bin ich bei der Organisation eines Kinderkleiderbasars dabei, der zwei Mal im Jahr von einer Gruppe Frauen abgehalten wird. Das Besondere ist die gute und schöne Zusammenarbeit, die mit den unterschiedlichsten Frauen möglich ist sowie die Freundschaften, die daraus entstanden sind“, freut sich die Obfrau. Auf die Frage, was sie an ihrer Wahlheimat Leonding schätzt, antwortet Wesinger:&nbsp; „Ganz super ist natürlich die Infrastruktur. Leonding ist eine Stadt mit guten Angeboten an Kindergärten und Schulen und auch an Arbeitsplätzen. Zudem bieten die vielen Sport- und Turnvereine, das Naherholungsgebiet des Kürnbergwaldes und die vielen landwirtschaftlichen Flächen die Möglichkeit, sich körperlich nach eigenen Vorlieben zu betätigen und zum Wandern, Walken und Spazierengehen in der Natur hat. Auch für Seniorinnen und Senioren gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich mit anderen zu treffen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur &amp; Vereine</category>
                            
                        
                        
                            
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