Daumendrücken für unsere Olympionikin Verena Mayr!

Die mehrfache Staatsmeisterin im Siebenkampf Verena Mayr (vormals: Preiner) trainiert derzeit hart für ihren Einsatz bei den olympischen Spielen in Japan. Wenn sie nicht gerade trainiert, ist Leonding ihr Rückzugort: Seit 2019 lebt sie mit ihrem Ehemann Thomas in einem renovierten Reihenhaus in Leonding und weiß die Vorzüge unserer schönen Stadtgemeinde sowohl als Privatperson als auch als Sportlerin zu schätzen.

Bild: Österreichisches Olympisches Comité/GEPA Pictures
Bild: Österreichisches Olympisches Comité/GEPA Pictures
Bild: Oktober 2019 bei der WM in Doha (Österreichisches Olympisches Comité/GEPA Pictures)

Ende Juli ist es soweit: Die Wahl-Leondingerin Verena Mayr wird bei den Olympischen Spielen in Japan im Siebenkampf ihr Bestes geben. Ihre Ziele sind klar definiert: „Gut acht Siebenkämpferinnen werden im Kampf um die Medaillen in Tokio eine Rolle spielen können. Dass ich zu diesem Kreis dazugehöre, habe ich mit der WM-Bronzemedaille 2019 in Doha bewiesen. Damals hatte ich zwei richtig gute Tage, hab‘ das Optimum herausgeholt. Seither weiß ich, dass für eine Medaille gut bin. Aber Tokio ist noch eine Nummer größer. Es sind meine ersten Olympischen Spiele. Ich habe seit Doha nur einen Siebenkampf bestritten. In Ratingen haben letztlich nur Kleinigkeiten gefehlt, darüber hinaus war ich extrem nervös. Aber es war für mich eine wichtige Generalprobe für Tokio. Ich glaube an meine Chance. Das Ziel muss sein, in die Nähe meines ÖLV-Rekordes zu kommen, im Idealfall meine Bestleistung (6.591) sogar zu überbieten. Ein Top-Resultat wäre mir dann in jedem Fall sicher“, ist Verena Mayr topmotiviert.

Von Kindheit an immer das Ziel im Blick

Geboren wurde Verena Mayr am 1. Februar 1995 in Ebensee. Bereits von Kindheit an galt dem Sport ihre Leidenschaft. Mit sechs Jahren begann sie bei dem Verein Union Ebensee mit Leichtathletik. Im zarten Alter von 15 Jahren zog sie nach Linz, um den Leistungssport unter Anleitung ihres Trainers Wolfgang Adler professionell ausüben zu können. Ihr Ziel war klar definiert: „Ich will einmal Staatsmeisterin werden und international antreten!“

2014 erstmals bei internationalen Wettkämpfen

Mit 19 Jahren folgte Mayrs Premiere auf internationalem Parkett. 2014 erreichte sie Platz neun bei der Junioren-WM in Eugene, ein Jahr später wurde sie Vierte bei der U23-EM in Tallin und 2016 folgte Platz sieben bei der EM in Amsterdam. Ein Jahr danach war sie die erste Österreicherin, die bei einer U23-EM die Silbermedaille gewann. Dadurch qualifizierte sie sich für die Freiluft-WM in London, bei der sie – auf Rang 18 liegend – leider aufgrund eines Asthmaanfalls abbrechen musste. Mit 6.337 Punkten als Achte konnte Mayr 2018 in Berlin ihr bestes Punkteergebnis feiern. Obwohl sie mit zwei Verletzungen im Sprunggelenk zu kämpfen hatte, war es eine erfolgreiche Saison: Staatsmeisterin im Fünfkampf, Hallen-EM-Sechste in Glasgow, 6.472 Punkte beim Siebenkampf in Teneriffa – und damit das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 (2021) in Tokio – so die Bilanz. Beflügelt von diesen Ergebnissen stellte sie mit 6.591 Punkten in Ratingen einen ÖLV-Rekord auf. Am 3. Oktober folgte mit WM-Bronze die Krönung der Saison.

Hartes Training, starker Wille

Verena Mayr arbeitet hart für ihre Erfolge. Als Heeressportlerin absolviert sie bis zu zwölf Trainingseinheiten in der Woche. Sie rät allen jungen Leondingerinnen und Leondingern, die gerne Sport machen, ihren Träumen treu zu bleiben und beharrlich dafür zu kämpfen: „Mein Ziel mit 14 Jahren war, als Erwachsene an Österreichischen Meisterschaften und internationalen Wettkämpfen teilnehmen zu können. Deshalb bin ich nach Linz gezogen, um besser und mehr trainieren zu können. Im Juniorinnen-Alter wollte ich dann unbedingt die Qualifikation für die U-20-WM in Eugene (USA) schaffen. Mein Trainer, Wolfgang Adler, hat daraufhin zu mir gesagt: Du kannst mehr, als nur teilnehmen zu wollen. Du musst dir höhere Ziele setzen, sonst macht eine Leistungssportkarriere keinen Sinn. Ich habe es als Neunte mit persönlicher Bestleistung dann tatsächlich unter die Top-10 geschafft. Da habe ich das erste Mal realisiert, dass ich Profi-Sportlerin werden möchte und das Rüstzeug habe, im Siebenkampf international mitzuhalten. Ich bin eine geborene Wettkämpferin, gehe gerne an meine Leistungs- und Schmerzgrenze, auch im Training. Wer gerne Sport betreibt, sich auch ehrgeizige Ziele setzt, der hat die besten Voraussetzungen, richtig gut zu werden.“

Leonding als idealer Rückzugsort

Wenn Mayr nicht gerade trainiert, schätzt sie die Ruhe und die schöne Umgebung in ihrem Leondinger Reihenhaus: „Ich wohne gleich am Waldrand, meine Laufstrecke beginnt vor dem Haus. Ich fühle mich in Leonding richtig wohl, bin in ein paar Minuten am Olympiazentrum oder auf der Union-Anlage. Mein Mann, Thomas, und ich fühlen uns richtig wohl. Wir sind nach Leonding gezogen, um länger zu bleiben!“ Wir wünschen unserer Olympionikin sowohl für die Wettkämpfe, als auch ihre private Zukunft in Leonding alles Gute!

Verena Mayr im Portrait            

  • Alter: 26
  • Wohnort: Leonding
  • Arbeitgeber: Österreichisches Bundesheer
  • Verein: Union Ebensee
  • Trainer: Wolfgang Adler
  • Trainingsorte: Olympiazentrum Sportland OÖ/Linz, Sportunion-Halle, Wieningerstraße
  • Persönliche Bestleistung: 6.591 Punkte (Österr. Rekord), 30. Juni 2019, Ratingen (GER)

Disziplin

Ergebnis

Punkte

100 m Hürden

13,42 s

1062

Hochsprung

1,80 m

978

Kugelstoßen

14,34 m

817

200 m

23,96 s

985

Weitsprung

6,16 m

899

Speerwurf

49,58 m

852

800 m

2:07,74 min

998

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