Tag des Notrufs

Die europaweite Notrufnummer 112 versteckt sich hinter dem heutigen Datum, weshalb am 11.2. der jährliche Tag des Notrufs gefeiert wird. Wir wollen die Gelegenheit nützen und uns bei allen Leondinger Blaulichtorganisationen für ihren tagtäglichen Einsatz bedanken!

Foto: Fotoklub Leonding
Foto: Fotoklub Leonding
Foto: Frewillige Feuerwehr der Stadt Leonding

Am europäischen Tag des Notrufs wird darauf aufmerksam gemacht, was die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die Polizei tagtäglich für uns leisten. Auch wir möchten uns für die durchgehende, oftmals ehrenamtliche Alarmbereitschaft bedanken und einen Beitrag zu reibungslosen Einsätzen leisten. Diethelm Sebinger, Dienstführender des Roten Kreuz Leonding und Klaus Tonhäuser, Pflichtbereichskommandant der Freiwilligen Feuerwehr geben uns Empfehlungen, wie wir uns im Ernstfall verhalten sollen und wie wir sie dabei unterstützen können.

„Einsätze können reibungsloser gestaltet werden, wenn alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer ihr Auto so abstellen, dass die Zufahrt für uns gewährleistet ist. Wenn wir mit Blaulicht anfahren, soll Platz gemacht werden, da bei einem Einsatz jede Sekunde zählt. Außerdem darf ein Feuerwehrauto, wenn möglich nicht ausgebremst werden, da das hohe Gewicht natürlich viel länger zum Beschleunigen benötigt. Des Weiteren möchte ich erwähnen, dass wir Schaulustige und Gaffer wirklich nicht brauchen! Entweder man leistet Erste Hilfe und hilft mit, aber nur zu zuschauen oder sogar zu filmen stört uns lediglich“, betont Tonhäuser, welcher seit 29 Jahren ehrenamtliches Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist. Dass wir die Einsatzorganisationen nicht nur mit einer funktionierenden Rettungsgasse, sondern auch am Unfallort unterstützen können, erklärt uns Sebinger. Er darf auf eine 40-jährige Laufbahn beim Roten Kreuz zurückblicken. Mittlerweile ist er als Dienstführender für den operativen Ablauf der Dienststelle Leonding zuständig. „Als Ersthelferin oder Ersthelfer soll das im Erste-Hilfe-Kurs gelernte Wissen so gut wie möglich angewandt werden. Neben der Erstversorgung ist es enorm wichtig, bis zum Eintreffen der Rettung bei der Patientin oder beim Patienten zu bleiben!“, untermauert der Leondinger mit dem Beispiel, dass man selbst auch nicht allein und womöglich schwer verletzt warten möchte. „Es soll jedem bewusst sein, dass man mit richtigem Verhalten nicht nur der Feuerwehr oder der Rettung einen Gefallen tut, sondern vor allem den Opfern. Immerhin kann man auch selbst einmal in einer brenzlichen Situation stecken und Hilfe benötigen!“, führt der Pflichtbereichskommandant vor Augen.

 

365 Tage ehrenamtlich

Rund 260 Feuerwehrmänner und -frauen sowie 120 Rettungskräfte sorgen ehrenamtlich rund um die Uhr für das Wohl der Leondinger Bevölkerung. Circa 550 Brand- und technische Einsätze mit unterschiedlichen Alarmierungsstichwörtern bewältigen die drei Freiwilligen Feuerwehren Hart, Leonding und Rufling pro Jahr. Dank einer äußerst professionellen Ausbildung und zahlreichen Übungen bleiben die Mitglieder auch im Ernstfall ruhig und arbeiten perfekt zusammen. Die Routine hilft auch den Freiwilligen vom Roten Kreuz bei jedem Einsatz. „Gerade in der Erstphase ist die Aufregung bei jeder Alarmierung groß. Ab dem Eintreffen am Unfallort legt man die Nervosität jedoch ab und ist voll konzentriert“, erzählt uns Sebinger. Insgesamt 9.000 Fahrten tätigen die Rettungskräfte pro Jahr, wobei circa ein Drittel Blaulichtfahrten und der Rest Krankentransporte sind.

 

Ich möchte selbst helfen!

Die Blaulichtorganisationen freuen sich immer über Nachwuchs in den Reihen der aktiven Mitglieder! Dies geht beispielsweise beim Jugendrotkreuz oder der Jugendfeuerwehr, aber natürlich auch als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger. „Ich persönlich habe mich damals für den Rettungsdienst entschieden, da es ein hochinteressanter Bereich ist. Man sieht das Leben von allen Seiten und wenn man gerne mit Menschen zusammenarbeitet, ist dies eine perfekte Grundlage. Außerdem sind wir ein sehr familiärer Betrieb, weshalb ich immer gerne bei der Haustür reingehe“, schwärmt der Rettungssanitäter abschließend. Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr ist die soziale und kameradschaftliche Komponente sehr wichtig. „Es war damals als junger Bursch extrem motivierend ehrenamtlich rund um die Uhr das Beste zu geben und Leben zu retten. Auch die Teamarbeit und professionelle Ausbildung haben mich gereizt. Am Ende des Tages ist es gewaltig, was ein System aus lauter Freiwilligen bewältigen kann! Das bedarf extremen Engagements und einer Riesen Portion Leidenschaft!“, bringt es Tonhäuser auf den Punkt.

In diesem Sinne möchten auch wir uns ganz herzlich für die unermüdliche Einsatzbereitschaft und die vielen freiwilligen Stunden bedanken!

 

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