Mit dem Kajak das Leben genießen!

Ein Kajak, ein Zelt und ein Lagerfeuer – mehr braucht der Leondinger Josef Deininger nicht, um glücklich zu sein. Welche Abenteuer der Reiselustige mit seinem Paddelboot bereits erlebt hat, erzählt er uns im Gespräch!

Fotos: Josef Deininger

Früher fuhr Deininger mit dem Motorrad durch die Wüste, kletterte auf die höchsten Gipfel Oberösterreichs und durchquerte die USA bei einem Roadtrip. Mittlerweile lässt es der 83-Jährige etwas ruhiger angehen und erkundet mit dem Kajak allerlei Flusslandschaften. „Vor ungefähr 30 Jahren habe ich durch einen guten Freund das Wildwasserfahren für mich entdeckt. Mit ihm gemeinsam habe ich sehr wilde Touren bestritten. Leider Gottes ist er vor ein paar Jahren verunglückt, seitdem befahre ich nur mehr leichtere Gewässer der Schwierigkeitsstufe 1 oder maximal 2“, erzählt Deininger. Beim ersten Grad der sechsstufigen Wildwasserschwierigkeitsskala handelt es sich um ganz ruhiges, sehr langsam fließendes Wasser. Bei der zweiten Stufe gibt es schon leichte Wellen und eine unregelmäßige Strömung. Ab 3 aufwärts muss man das Wasser schon gut lesen können.

Von Ingolstadt nach Linz

Im Mai wollte „Sepp“ mit seinem Kajak 300 Kilometer von Ingolstadt bis nach Linz paddeln. Leider überraschte ihn in Passau ein Unwetter, wodurch er seine Reise frühzeitig abbrechen musste. „Bei meinen Ausflügen bin ich meistens fünf Tage unterwegs. Ich starte immer gemütlich nach dem Frühstück und steige vor 18:00 Uhr nicht mehr ab. Am Abend suche ich mir einen schönen Campingplatz, wo ich mein Zelt aufschlage und mir am Lagerfeuer etwas zum Essen mache. Beim Betrachten der Sterne kann ich über mein Leben nachdenken und alles so richtig genießen“, beschreibt der Pensionist die idyllische Stimmung.

Ausdauer ist gefragt

Gerne möchte Deininger diese schönen Stunden am Wasser in Gesellschaft verbringen. Junge Leute sind ihm allerdings oft zu schnell und in seiner Generation gibt es nicht viele, die mithalten können. Nicht nur das Paddeln, sondern auch der Transport von Boot und Gepäck ist sehr anstrengend. „Bei den Wasserkraftwerken muss ich das Boot normalerweise herumtragen. Durch mein relativ hohes Alter ist das jedoch nicht mehr ganz so einfach. Ein paar Schleusenwärter schleusen mich daher oft gemeinsam mit großen Schiffen durch. Der Kapitän erhält dann Bescheid, dass er etwas langsamer rausfahren soll, weil ich eben dahinter bin“, lobt er die Hilfsbereitschaft der Menschen.

Welche Touren planen Sie für die Zukunft?

„Demnächst möchte ich noch von Lienz nach Spittal an der Drau paddeln. Auch die Traun oder diverse Seen werde ich bestimmt wieder befahren. Da kann ich mein Leben richtig genießen und meine Gedanken schweifen lassen!“, freut sich der Leondinger bereits heute auf seinen nächsten Kajakausflug.

Grund zum Genießen liefert unter anderem die überstandene Darmkrebserkrankung, welche durch eine Operation glücklicherweise bekämpft werden konnte. Jedoch musste der Leondinger dadurch seine große Liebe zum Sport bis auf das Kajakfahren ziemlich reduzieren. „Das habe ich alles weggesteckt und erfreue mich jetzt umso mehr an meinem Leben. Wenn ich unterwegs bin, beobachte ich gerne die Bergsteigerinnen und Bergsteiger mit einem Fernglas, weil ich früher auch leidenschaftlich gerne klettern ging“, so Deininger über seinen schweren Schicksalsschlag.

„Genieße deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht mehr nachholen. Und später kommt früher als du denkst.“ - Albert Einstein

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