Jeden Tag eine gute Tat!

Seit 1951 gibt es die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Leonding. Sie stehen für eine starke Gemeinschaft, tolle Abenteuer und Hilfsbereitschaft. Nur dank der zahlreichen engagierten Menschen im Hintergrund ist es möglich, trotz des großen Zulaufs an Kindern die lässigen Erlebnisse anzubieten. Mehr über diese sinnvolle Initiative verrät Maria Binder, Gruppenleiterin der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Leonding, im Interview:

Bilder: Maria Binder/Pfadfinder Leonding

Seit wann gibt es die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Leonding?

Seit 1951, damals wurde die Gruppe mit 16 Buben gegründet. Mädchen kamen erst ab 1972 ins Gespräch und sind seither ebenso aktiv mit dabei.

Was macht das Team der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Leonding so besonders?

Bei den Pfadis gibt es mehrere „Teams“: Für jede der vier Altersstufen gibt es ein Leiterinnen und Leiter-Team bestehend aus 5-7 Personen, die sich einmal die Woche mit den Kindern/Jugendlichen zu den Heimstunden treffen, gemeinsam mit ihnen auf Winter-/Sommerlager fahren oder andere Aktionen machen. Dann gibt es das gesamte Team aller Leiterinnen und Leiter, die sich einmal im Monat treffen, um aktuelle Aktionen und Projekte zu planen und zu besprechen; und dann gibt es noch den Elternrat, der den Obmann etc. beinhaltet (also alle Funktionen, die ein Verein rechtlich benötigt).

Kurz gesagt: Das besondere ist sicher, dass viele der jetzigen Leiterinnen und Leiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Elternräte selber einmal „Pfadfinderkinder“ und nach ihrer Zeit als Jugendliche zum Leiten begonnen haben. Das heißt, man kennt sich oft schon seit der Volksschule, weiß, wie die Kolleginnen und Kollegen ticken, was ihre Stärken und Schwächen sind und das ist für das Team oftmals von Vorteil. Man hat viele Lager und Aktionen gemeinsam erlebt, das schweißt zusammen und die Geschichten, wenn man rund ums Lagerfeuer sitzt, enden nie... 😉

Wer kann mitmachen?

Mitmachen kann im Grunde jeder/jede, der/dem Kinder- und Jugendarbeit am Herzen liegt, sich gerne mit der Natur und der Umwelt auseinandersetzt und einen offenen Umgang mit anderen Kulturen und Menschen hat. Die Pfadis sind überkonfessionell, parteipolitisch unabhängig, aber setzen sich durchaus mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander. Kinder und Jugendliche werden in der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung dazu angeregt, sich mit sich, der Umwelt und aktuellen Themen kritisch auseinander zu setzen, damit aus ihnen reflektierte junge Persönlichkeiten werden. Dazu gibt es ein pädagogisches Konzept, das die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs allen Jugendleiterinnen und Jugendleitern in Seminaren und Fortbildungen näherbringen.

Wir sind vor allem gerade auf der Such nach Leiterinnen und Leitern für die jüngeren Altersstufen (7 bis 10-Jährige), aber auch in allen anderen Belangen freuen wir uns über Unterstützung von interessierten Erwachsenen, die sich mit dem Pfadfinderinnen und Pfadfinder-Gedanken anfreunden können. Dazu reicht ein E-Mail an gruppenleitung@pfadi-leonding.at

Eine ehrenamtliche Organisation funktioniert nur dann, wenn es auch genügend motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und in diesem Fall auch Jugendleiterinnen und Jugendleiter gibt, die sich engagieren. Wir sind sehr froh, dass wir viele motivierte Ehrenamtliche haben, aber sind wie gesagt gerade sehr stark auf der Suche nach Unterstützung.

Welche Highlights gibt es im Laufe des Jahres?

Für die Kinder/Jugendlichen, aber auch für deren Leiterinnen und Leiter ist das Highlight sicher jedes Jahr das Sommerlager. Während die jüngeren Stufen oftmals in OÖ ihre Lager aufschlagen: Die Wichtel und Wölflinge, 7 bis 10 Jahre, schlafen in Schulen/Häusern. Ab den Guides und Spähern, den Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren, wird dann im Zelt übernachtet, selber gekocht, Feuer gemacht etc.  Darüber hinaus fahren die älteren Stufen ab den Caravelles und Explorern (13 bis 16 Jahre) und Rangern und Rovern (16 bis 21 Jahre) auch mal ins Ausland, in andere Bundesländer oder auf internationale Pfadfinderinnen- und Pfadfindertreffen, die überall auf der ganzen Welt stattfinden.

Gibt es lustige Anekdoten aus dem Alltag der Pfadis?

Je länger man dabei ist, umso mehr Geschichten gibt es natürlich, die sich die Kinder/Jugendlichen aber auch die Leiterinnen und Leiter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder gerne erzählen. Das geht von besonders kalten Winterlagern, wo die Wasserleitung in der Hütte eingefroren ist, über Sommerlager, an denen man vor lauter Gatsch nur mit den Gummistiefeln aus dem Zelt konnte, bis hin zu Nächten am Lagerfeuer, die damit endeten, dass man sich gemeinsam den Sonnenaufgang ansieht. Nicht minder aufregend sind natürlich internationale Pfadfinderinnen und Pfadfinderlager, die neue Freundschaften aus einem anderen Land hervorbrachten... Eine Lieblingsgeschichte hat sicher jede/jeder einzelne von uns 😊.

Warum ist es aus Ihrer Sicht so schön, in Leonding zu leben?

Aus Sicht der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Leondings ist sicher ein Aspekt, dass wir den schönen Kürnbergwald „vor der Haustüre“ haben, der uns immer wieder für Wanderungen, Nacht-Aktionen oder Rodel-Partien im Winter eine Freude bereitet.

 

Weitere Informationen:

Pfadfinderinnen und Pfadfinder Leonding

Pfadfinderheim:
Ruflingerstraße 201,
4060 Leonding

 

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