24 Türchen bis Weihnachten

Ob klein oder groß, für viele ist der Adventkalender in der Vorweihnachtszeit ein absolutes Muss! 24 Türchen mit 24 kleinen Überraschungen soll dieser beinhalten, jedoch muss es nicht jedes Jahr ein gekaufter Adventkalender sein. Viel herzlicher und persönlicher ist ein selbst gebasteltes Exemplar. Jasmin Haider weiß, wie es geht!

Foto: pixabay / ThorstenF
Foto: Jasmin Haider
Foto: Jasmin Haider

Haider ist seit 2013 in der Stadtgemeinde Leonding als Kindergartenpädagogin tätig und seit fast fünf Jahren stolze Leiterin des städtischen Kindergartens Haag. Mittlerweile kümmern sich zehn fleißige Mitarbeiterinnen und ein Zivildiener liebevoll um 75 Kinder. Auch zwei Reinigungskräfte gehören zum Team des Kindergartens. „Schon mit zwölf Jahren habe ich gesagt, dass ich einmal Kindergartenpädagogin werden möchte und dieses Ziel habe ich erreicht. Ich finde dieser Beruf sollte nicht einfach nur ein Beruf sein. Man sollte eine Berufung dafür haben, um mit einer Leidenschaft im sozialen Bereich arbeiten zu können. Ich finde es schön, dass jeder Tag neue Überraschungen und reichlich Abwechslung mit sich bringt. Manche Tage können, beziehungsweise sind auch anstrengend, aber die Kinder geben einem so viel zurück. Dies sind dann die magischen Momente, in denen man genau weiß, warum man hier arbeitet“, schwärmt Haider über ihre Berufung.

Besonders in der Weihnachtszeit können leuchtende Kinderaugen beobachtet werden. Mit jedem Adventtag steigt die Vorfreude auf Weihnachten. Um den Kindern die lange Wartezeit zu verkürzen, wird im Kindergarten Haag immer ein selbst gebastelter Adventkalender mit kleinen Überraschungen bestückt. Welche Materialien hierfür vonnöten sind und wie man beim Basteln am besten vorgeht, erklärt uns die 30-Jährige im Gespräch.

Welche Materialien und Hilfsmittel werden zum Basteln benötigt?

„Beim Basteln eines Adventkalenders sind einem keine Grenzen gesetzt“, antwortet die Kindergartenleiterin. Sie empfiehlt soziale Netzwerke wie beispielsweise Pinterest zu durchforsten. Hier finden sich Unmengen an Muster und Inspirationen. Dennoch nennt sie uns einige brauchbare Materialien und Hilfsmittel: „Klopapierrollen, Sackerl, Schachteln, Dosen, Becher, Flaschen, Gläser, Kaffeefiltertüten, Tetra Pak und so weiter eignen sich hervorragend. Dieses Jahr hat sich unsere Gruppe für einen ‚Die Tiere im Wald‘-Adventkalender entschieden. Um sogleich mit dem Basteln zu beginnen, benötigt man folgende Dinge: Unterlage, Kleber oder doppelseitiges Klebeband, Schere, Lineal oder Geodreieck, Bleistift, Filzstift, weißer Lackstift, Schnur, Kraftpapier oder in meinem Fall Backpapier und nicht zu vergessen die Nummerierung von eins bis 24.“

In sieben Schritten zum Waldtier-Adventkalender

  1. Als ersten Schritt werden 48 Origamischachteln als Boden und Deckel gefaltet. Hierzu findet man online einige einfache Anleitungen.
  2. Auch eine schöne Nummerierung kann heruntergeladen oder selbst gezeichnet werden.
  3. Diese werden im Anschluss ausgeschnitten und auf die 24 Schachteln geklebt.
  4. Mit Hilfe einer 1 Euro Münze und einem Bleistift werden mehrere „dicke Nasen“ auf ein schwarzes Papier gezeichnet. Auch ovale oder kleinere Nasen können je nach Wunsch aufgezeichnet werden. Alle Teile werden ausgeschnitten und beiseitegelegt.
  5. Als nächsten Schritt werden die Ohren, Füße und Flügel mit Bleistift auf dem Kraftpapier vorgezeichnet und ausgeschnitten.
  6. Im Anschluss klebt man alle einzelnen Teile mit Kleber auf die Kartons. Nachdem der Kleber getrocknet ist und die Teile halten, können mit weißem Stift weitere Verzierungen wie zum Beispiel Schnurrhaare aufgemalt werden. Hier ist auch wieder darauf zu achten, dass die Farbe gut trocknet, bevor die Augen mit schwarzem Stift aufgezeichnet werden.
  7. Zum Schluss wird mit Klebeband eine Schnur an den Päckchen befestigt und beliebig aufgehängt. Ein Ast oder eine Leiter bieten sich hier beispielsweise gut an.

Mit welchen kleinen Geschenken der Adventkalender befüllt wird, kommt auf die beschenkte Person an. „In unserem Fall steckt in jedem Waldtier ein leckerer Tee, Schokolade und eine Weihnachtsgeschichte, die die Eltern vor dem Schlafengehen vorlesen können. So wird den Kindern die lange Wartezeit bis zum Christkind versüßt“, erzählt die Expertin. Anschließend gibt sie uns noch mit auf den Weg, warum ein selbst gebastelter Adventkalender so besonders ist: „Es ist viel persönlicher und der Inhalt kann besser auf die beschenkte Person abgestimmt werden. Und ich denke, egal ob Kinder oder Erwachsene, jeder freut sich über einen Adventkalender, vor allem wenn er mit viel Liebe selbst gebastelt ist!“

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